Harzer Wandernadel [139, 138, 137]

Na, wundert ihr euch, warum die Nummern der Stempelstellen nicht der „normalen“ Reihenfolge stehen. Ganz einfach. Ich zähle sie so auf, wie ich sie erlaufen habe.

Ausgesetzt wurde ich dieses Mal in Buntenbock. Dort war ich im Mai 2019 bereits für eine Etappe des Harzer Hexenstiegs. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur meinen Stempelpass und das Begleitheft für den Hexenstieg und darum muss ich „leider“ nochmal hierher denn einige dieser Stempel braucht man auch für den Harzer Steiger, das Themenheft über den Bergbau in der Region.
Was solls. Die Gegend hier ist wunderschön und den Hunden konnte ich schon zu Beginn der Tour versprechen, dass sie später lange schwimmen und planschen können.
Nachdem ich Buntenbock hinter mir gelassen hatte,

kämpfte ich mich über einen Trampelpfad meinem ersten Ziel entgegen.

Den Aussichtsturm auf der Kuckholzklippe habe ich dann auch mal erklommen. Normalerweise gehe ich nicht auf diese Türme. Die Mädels müssen unten bleiben und ich mag nicht, wenn sie alleine sind und andere Wanderer – am besten noch mit frei laufenden Hunden – ankommen.

Der zweite Abschnitt meiner Wanderung verlief auf dem Harzer Försterstieg, einem Weitwanderweg von der historischen Kaiserstadt Goslar über Wolfshagen, vorbei an den Bergbauorten Lautenthal, Wildemann und Bad Grund zu den Hochflächen um Clausthal-Zellerfeld. Er führt nach Süden vorbei an Buntenbock und Lerbach nach Riefensbeek-Kamschlacken bei Osterode.
Es war teilweise so eine richtige Waldautobahn. Ein breiter, geschotterter Weg – so gar nicht mein Geschmack aber die Infotafeln und auch die Ausblicke, die sich zwischendurch boten, entschädigen einen für diese Schotterpisten.

Im Vorbeigehen sammelte ich noch den Stempel 138 „Braunseck“ ein. Da die Hütte von einer größeren Gruppe belagert war, stempelte ich nur ab und zog mit den Mädels weiter um dann auf einer Bank mitten im Wald ein Päuschen zu machen.

Dann ging es mit großen Schritten wieder Richtung Buntenbock und zum Bärenbucher Teich. Dort genossen Fiene und Hetty das versprochene Bad und ich drückte den fehlenden Stempel ins Begleitheft Harzer Steiger.

Harzer Wandernadel [Nr. 35, 36, 37, 38]

Losgelaufen bin ich auf dem Parkplatz am Armeleuteberg. Von dort aus waren es nur wenige 100 m bis zum ersten Stempel des Tages.

Hier habe ich nur schnell meinen Stempel eingesammelt, um mich dann auf den Weg zum Peterstein zu machen.

Über den Herbert-Pohl-Weg ging es zur Zillierbachtalsperre. Kurz nach der Überquerung der Sperrmauer findet man links vom Wanderweg den Stempelkasten „Peterstein“.

Diese Route bin ich am Sonntag gelaufen, darum war es wohl nicht verwunderlich, dass wirklich viel Betrieb auf den Wanderwegen war.

Nach einer kurzen Pause schulterte ich meinen Rucksack um zur Erzgrube Büchenberg zu gelangen. Vorbei an einigen Schautafeln und Fahrzeugen / Werkzeugen für den Bergbau gab es einen Stempel für den Pass und auch für den „Harzer Steiger“.

Zum Abschluss ging es dann noch zum Galgenberg. Auf dem Weg dorthin ging es über eine große Wiesenlandschaft mit genialem Ausblick.


Der Stempel 038 durfte in den Pass und das Begleitheft „Goethe im Harz“ gedrückt werden.

Nun hieß es umkehren und zurück zum Parkplatz des Bergwerks. Dort wurden wir dann vom GöGa wieder eingesammelt.

Harzer Wandernadel [Nr. 157]

Am Montag war das Wetter nochmal gnädig und so machte ich mich mit den Mädels auf, eine kleine Runde zu gehen.
Durch den Wald von Braunlage folgte ich ein Stück dem Kaiserweg, um mir den Stempel 157 amKapellenfleck in meinen Wanderpass zu drücken.

Kaiserweg

Kaiserweg

Der Wald sieht schlimm aus. Hier im Harz wütet der Borkenkäfer und nun haben auch noch die Stürme der letzten Tage ihre Spuren hinterlassen.

Die großen Forstmaschinen haben den Boden in Matschlandschaften verwandelt und ihr dürft raten, wer sich sehr darüber gefreut hat.

Fien

Auf meinem Weg habe ich einen Bachlauf für ein Fotoexperiment genutzt.

Wasserlauf

Da ich kein Stativ mitgeschleppt habe, kam ich bei der Langzeitbelichtung schnell an meine Grenzen und viele Bilder waren darum verwackelt. Diese Art Foto muss ich also unbedingt nochmal machen… mit Stativ.

Stempel

Der Kapellenfleck ist eher unspektakulär. Eine Hinweistafel, die freie Fläche, auf der die Kapelle einst gestanden hat. Zwei Bänke zum Rasten und eben der Stempelkasten.

Da weder das Wetter, noch der Rastplatz besonders einladen war, holte ich mir meinen Stempel und machte mich auf den Rückweg. Der Wald bot dann noch ein paar schöne Motive.

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