Es begab sich zu der Zeit ….

als der Wind noch kalt um die Ecken blies und der Frühling noch fern war… Das König Steffele und Königin Giesela  mit dem gesamten Hofstaat in das benachbarte Königreich reisen wollten um dort die Familie des Königs zu besuchen.

Um alle Reisenden angemessen unterzubringen kümmerte sich die Königen persönlich um einen Landsitz. Etwas außerhalb, im Wald gelegen lud das Gehöft zum verweilen ein. Gerade für den Hofstaat ideal!

Der König und die Königen freuten sich, ist es doch nicht immer einfach alle unterzubringen.

So vorbereitet reisten sie alle frohgemut ins benachbarte Königreich. Sie sprachen dort zuerst bei des Königs Vater Kalle und seiner Mutter Hanni vor und wurden dort fürstlich bewirtet.

Um noch bei Tageslicht den Landsitz in Augenschein zu nehmen fuhren König Steffele und Königin Giesela alsbald weiter. Tief, ganz tief fuhren sie in den Wald hinein und als der Weg eine Biegung machte erblickten sie die ersten Häuser und Stallungen.

Sie verlangsamten ihre Fahrt und und bemerkten, dass viele Karren und Wagen den Weg säumten. Viele Leute kreuzten den Weg. Was hier wohl los ist? fragte König Steffele …. Vielleicht ein Jagdgesellschaft? Oder vielleicht ein privates Fest? erwiderte Königin Giesela. Sie suchten einen Abstellplatz für ihren Wagen, stiegen aus um den Gutsbesitzer zu suchen. Wieder wunderten sich die beiden über die vielen Menschen, die sich hier in den Wald verirrt hatten.

Als sie nun zur Pforte kamen, konnten sie einen Blick durch ein Fenster in die große Halle werfen und …. versteinerten!

Auf einen Blick erkannten sie, auf einem Tisch liegend, Janker und Hemden, Becher und Kappen… alle verziert mit altdeutschen Runen und Symbolen eines Herrschers der in der Vergangenheit die ganze Welt in Angst und Schrecken versetzt hatte.

Der König und die Königin sahen sich an und zogen sich sofort in den sicheren Wagen zurück. Sie waren, ohne es zu wissen in ein Treffen des bösen braunen Pöbels geraten.

Sie sahen sich an und sofort war klar… HIER würden sie mit ihrem Hofstaat auf keinen Fall nächtigen. Die Königen sagte noch mit Ironie … Gut, das wir so kurze Haare haben, da sind wir nicht sofort erkannt worden. Schaute dann aber auf ihre Lieblingsschuhe, die mit den Eichkätzchen, und sie erklärte weiter … OK, die Schuhe hätten mich dann wohl doch verraten!

Darauf antwortete König Steffele in seiner betont trockenen Art … „wieso… sind doch auch braun“. Aber die Königin gab zu bedenken, dass das geistige Potential des bösen, braunen Pöbels wohl für diesen Gedankensprung nicht ausreichen würde.

So fuhren sie mit dem Hofstaat zurück in die Stadt. Klopften zaghaft an die Tür der Klosterherberge und begehrten Einlass. Dieser wurde allen gewährt und so lagen sie alle am Abend sicher in dieser Feste.

Das war eine aufregende Reise von der der König und die Königin sicher noch oft erzählen werden …

~ von working mudpaws - 16. März 2016.

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