* * * 13 * * *

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Heute wird es mal Zeit für eine kleine Geschichte…

Es war einmal eine Hundeführerin, die hatte es sich zur Gewohnheit gemacht immer an anderen Orten mit ihren Tieren spazieren zu gehen.

Bei Wind und Wetter fuhr sie ins Feld um eine große Runde mit den Hunden zu laufen… So auch am Donnerstag. Es hatte seit Tagen geregnet und tat es immer noch. Die Erde war aufgeweicht und so suchte sie gewissenhaft nach einem guten Parkplatz für die blaue Hunde-Limo.

Den richtigen Platz gefunden schnappte sie die Wauzis und die Kamera und zog los. Durch Feld, Wald und Flur führte sie ihr Weg und nach einer guten Stunde war sie zurück bei ihrem Fahrzeug.

Die Hunde eingeladen, den nassen Regenmantel ins Auto gepackt, eingestiegen, Rückwärtsgang – und dann nahm das Elend des Tages seinen Lauf.

Die Räder drehten durch und nachdem die Hundeführerin ausgestiegen war, sah sie sofort, dass rückwärts keine Möglichkeit bestand zu entkommen.

Sie besah sich den Weg und machte einen Plan. Wie sich eine halbe Stunde später rausstellte war dieser … nennen wir es mal … unbrauchbar!

Der irrigen Annahme folgend, dass sie „da vorne“, „wo Gras auf dem Weg ist“ fürs Rückwärtsfahren Schwung holen könnte und so auf den Schotterweg zurückkommen würde fuhr die Frau immer weiter in den Feldweg bis – ja bis es weder vor noch zurück ging.

In ihrer Not rief sie nach dem Prinzen, der in seiner blauen Galauniform sofort angefahren kam um die inzwischen total genervte Hundeführerin im Feld aufzulesen.

Um sich das Elend zu betrachten fuhren die beiden zum Feldweg des Grauens zurück sofort war klar, dass sie mit dem schwarzen Gefährt die Hunde-Limo nicht würden retten können und so fuhr der Prinz die Hundeführerin nach Hause.

Diese fing an zu überlegen und zu rätseln wie sie denn nur wieder an ihre Hunde-Kutsche kommen würde. Nur ein Traktor würde wohl zur Rettung in Frage kommen.

Am nächsten Tag fuhren der Prinz und die Frau ins Dorf um bei einem Pferdewirt zu klingeln. Diesen und seine Schwester kannte die Frau von diversen Spaziergängen und sie hofft, dass er ihr würde helfen können.

Nett gefragt schwang sich der Bauer direkt auf den Schlepper mit Allradantrieb und in Null Komma Nix war die Hunde-Limo aus dem Feldweg rausgezerrt.

Der Prinz hat übrigens am Steuer gesessen und bei der Rückwärts-Schlinngerwartie gelenkt denn die Hundeführerin wäre wohl vor lauter Schiss noch in den Graben gerutscht.

Nun steht die blaue Kutsche wieder auf dem Hof, die Hundeführerin ist glücklich und hat versprochen sie zukünftig bessere Parkplätze zu suchen.

Der Bauer bekommt ein tolles Weihnachtswichtelpaket und ein bis fünf Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und der Prinz … ja der wurde natürlich fest gedrückt und dolle geknutscht….

Oh wie besinnlich ist doch die Weihnachtszeit!

Ach ja, jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist überhaupt nicht zufällig!!!

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Humor ist… wenn man trotzdem lacht😉

 

 

~ von working mudpaws - 13. Dezember 2014.

Eine Antwort to “* * * 13 * * *”

  1. Zu jedem guten Märchen gehört eben ein Happy End🙂.

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