Vorgezogen…

habe ich vorgestern mein Geburtstagsgeschenk erhalten. Seither läuft der DVD Player heiß und und die Gehirnzellen kramen die verschütteten Englischkenntnisse raus.

Die DVD Kollektion „Retriever Training Guru Style von Keith Mathews steht nun im Regal und ich muss sagen… WOW!

Kathrin hat nicht zu viel versprochen als sie mir berichtete wie begeistert sie davon ist und auch meine Befürchtung ich könnte ihn nicht verstehen waren unbegründet.

Jede Menge Input … und eine Sache die mich gleich besonders interessierte…. Hunting (Jagen = Suchen). Fiene sucht nicht sehr ausdauernd, auf den Suchenpfiff reagiert sie kurz und wird in ihrer Suche dann schnell groß. Auch „fragt“ sie, wenn sie nicht schnell findet.

Um so beeindruckender fand ich die Szenen im Video, bei denen der Hund immer wieder gestoppt wurde um dann weitere Suchbefehle freudig zu befolgen. Immer wieder im selben Gebiet. Warum macht Fiene das nicht?

Such-und Findewille hat ein Hund, oder er hat es eben nicht hört oder liest man oft …. NJain, sagt Keith. Sicher liegt es in den Genen aber man kann diese Eigenschaften trainieren und auch die Ausdauer ist reine Trainingssache. *ups*

Ich schaute die verschiedenen Kapitel immer und immer wieder. Welpe, Junghund und weiterführendes Training um den Unterschied zwischen unserem Aufbau und dem von Keith zu finden und dann kam die Erkenntnis 🙂

Sie hatte immer viel zu schnell Erfolg! Hääää? Man sagt doch der Hund soll Vertrauen entwickeln indem er schnell Erfolg hat…. Aber vielleicht wird auch andersrum ein Schuh draus. Wenn Fiene in dieser – trainierten – kurzen Zeitspanne nicht findet denkt sie scheinbar „Zeit um, nix gefunden … also … nix da!“

Der Übungsaufbau ist ähnlich wie bei uns. Keith geht ins Suchengebiet, zeigt den Tennisball, tut so als ob er diesen hier und dort versteckt, wirft ihn und hebt ihn wieder auf ….. aber … es bleibt kein Ball liegen!

Unterschied zu unserem Aufbau … zum schnellen Finden liegen mehrere Suchendummys im Gebiet.

Nun schickt Keith seinen Hund zum Suchen. Immer wieder gibt er den Suchenbefehl und der Labbi sucht und sucht … dann, unbemerkt wirft er den Ball ins Suchengebiet und der Hund hat Erfolg!!

Und nun wird klar wie man den Such- und Findewillen auf diese Weise steigern kann. Zuerst wirft man den Ball sehr früh in das Gebiet und dann eben immer ein paar Sekunden später. Diese Zeitspanne wird ausgedehnt und immer wieder variiert. Das scheint der Schlüssel zum freudigen Suchen.

Ich habe es gestern versucht und ihr könnt euch nicht vorstellen wie platt ich war als Fiene bereits nach den ersten beiden Durchgängen ihren „Propeller“ anwarf und suchte wie eine Turbomaus. Sitzpfiff – Suchenbefehl und weiter geht die Luzi ! Ball ins Gebiet – große Freude! Training beendet!

Hammer sag ich euch und ich fürchte ihr werdet in nächster Zeit viel von Trainingsanalyse, Trainingsumstellung und … von meinen Erfahrungen von mir und dem „Guru Style“ lesen …

~ von Ivonne - 17. Mai 2013.

2 Antworten to “Vorgezogen…”

  1. […] ich bereits berichtete hat auch in unserem Bücher- bzw. CD-Regal ein weiteres Werk Einzug gehalten. Nun bin ich niemand, […]

  2. […] Im Fiene Blog hatte ich bereits über das Suchenpfiff-Training berichtet. Um es dem Zweibeiner im Team heute leichter zu machen, steckten wir das Suchengebiet mit Flatterband ab (ca. 4 x 4 Meter). Dann gab es noch genaue Instruktionen. Wann aufhören mit pfeifen, wann den Hund rufen, Richtungsanzeigen mit der Hand … Ganz schön viel zu beachten. […]

Ich freu mich über Feedback

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: