Walk the line

sicher bedeutet diese Zeile in dem Song von Johnny Cash etwas anderes als das, was ich im Training darunter verstehe aber…

In regelmäßigen Abständen lese ich (immer wieder) die Ausbildungsbücher von Norma Zvolsky. Heute stach mir wieder ein Satz ins Auge: „Einweisen ist Fleißarbeit!“

Stimmt, wann haben wir zum letzten Mal das Geradeausrennen geübt? Hmmmm, ich wollte aber auch weiter an unserer Fußarbeit, dem Drehen am Fuß und dem schnellen Hinsetzen beim Stehenbleiben arbeiten. Wie verbindet man diese beiden Punkte? Man sucht sich ein relativ schwieriges Gelände und läuft los.

Wir haben heute Vertrauenswege angelegt. Durch den Wald, über einen kleinen Bach, über Todholz. Schön im „frei bei Fuß“ gings durchs Gehölz. Sie guckte beim Auslegen der Dummys zu und dann schickt ich sie später voran.

Mal legte ich nur ein Dummy aus, dann wieder drei. Bei mehreren Dummys vergrößerte ich beim zweiten Schicken den Abstand oder ich schickte sie „back“ oder auch mal seitwärts.

So liefen wir gut 25 Minuten durchs Gelände. Immer neue Anlaufpunkte mit neuen Schwierigkeiten. Für mich war das größte Problem, nicht auf die Nase zu fallen. Bei einem Voran musste Fiene dann einen kleinen aber steilen Abhang raufstürmen aber das hat wirklich super geklappt.

Vielleicht sollte ich erwähnen, das wir dort beim nächsten Mudpaws Training auch wieder hinfahren 🙂

Zwischendurch hatte sie dann mal einen Anfall von „ohh, soll ich nochmal zu der Stelle laufen, da bieg ich hier lieber ab und schnüffel mal rum!“ Sofort hatte ich Angelikas warnende Worte im Ohr: „Sie ist jetzt alt genug das man das einfordern kann / muss!“ Sie bekam einen kleinen Anschiss und danach sofort die Möglichkeit die Aufgabe zu lösen und siehe da…. Madam kann voran gehen wie der geölte Blitz!!!

Natürlich wurde sie danach ausgiebig gelobt und belohnt und sie durfte ein bisschen im Bach planschen. Doch nach ein paar Minuten ging unser Weg weiter durch den Wald.

Ich bin sehr zufrieden. Nach einigen Minuten war sie schön in der Konzentration und somit konnte ich mich auf darauf besinnen, nicht soviel mit dem Hund zu „kommunizieren“. Wieder schoss mir Angelikas Stimme durch den Kopf…. „Nach oben sehen, und ruhig mal lächeln, das macht einen guten Eindruck!“ Ehrlich, ich komme mir schon ein bisschen blöd vor wenn ich (alleine) im Wald auf einen Baum zu laufe, diesen anlächel und mir vorstelle es sei ein Richter! Aber pssst, dass sag ich nur hier, schließlich sind wir ja hier unter uns 😉

Abschließend kann ich sagen, dass Fiene beide Bedeutungen von „Walk the line“ doch heute erfüllte hat

1. Sie ist gerade Wege gelaufen (lining)

2. Sie war gehorsam / hat sich an Regeln gehalten

… und jetzt … schläft sie …. wie ein Goldklümpchen … Hat sie sich verdient!

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~ von Ivonne - 23. April 2012.

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