Es herbstelt

•18. Oktober 2018 • Schreibe einen Kommentar

Ja natürlich herbstelt es auch bei uns. Da meine kleine Coolpix nicht wirklich dafür geeignet ist tolle Landschaftsfotos zu machen, habe ich versucht den Herbst im Detail einfangen.

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Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, findet man wirklich viele Motive.

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Sieht das oben nicht wie ein Minikürbis aus?

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Rot, fast schwarz, orange… so viele tolle Farben

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Harzer Wandernadel [Nr. 21]

•11. Oktober 2018 • 1 Kommentar

[HWN Nr. 21] Helenenruh Elend

…. und weiter geht’s …

Für einen längeren Hundespaziergang aktivierten wir Schwager nebst Frau und Hund und ich lotste alle nach Elend.

Vom Parkplatz aus waren wir schnell im Wald und wanderten eine ganze Weile an der Kalten Bode entlang bis uns ein sehr schmaler, steiniger Pfad etliche Höhenmeter überwinden lies.

Der Ausblick von Helenenruh war dann aber wirklich genial. Wir konnten bis zum Brocken schauen und wenn meine „Mitläufer“ nicht solche Stressmaker gewesen wären, hätte ich es sicher dort ein Stündchen ausgehalten. Einfach nur sitzen und gucken.

Aber neeeee, der eine rief HUNGER! die anderen „PIPI“ der nächste hatte Angst er verpasst die Sportschau. Tststs…. tief in meinem Inneren beschloß ich schon da …. wenn du wanderst …. wanderst du zukünftig alleine! Also nur mit den Mädels. Das ist eindeutig besser für den Familienfrieden 😉

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Da war er nun also, der 2. Stempel. Für mehr Infos „klick“

… Fortsetzung …

Harzer Wandernadel [Nr.95]

•10. Oktober 2018 • Schreibe einen Kommentar

[HWN Nr. 95] Ilfelder Wetterfahne

Mein erstes Ziel. Kaum hatte ich den Entschluss gefasst und den Pass besorgt, sollte es dann auch gleich losgehen. Nur nicht zuviel darüber nachdenken. Einfach machen!

Mein Mann, als Ortskundiger, fragte mich nur, ob ich mir das mit der Wetterfahne gut überlegt hätte … Ja, sagte ich…. das sind doch nur knapp 3 km!

Er: Ja, aber das ist wirklich steil da hoch.

Ich bemühte meine Wander-App die mir bereitwillig mitteilte. 3Km, 190 Höhenmeter. Tja, soweit so …. erster Denkfehler. 3 Km ist die Gesamtstrecke also hoch und wieder runter. Die 190 Höhenmeter überwindet man also auf 1,5 Km.

WTF … nach knapp der Hälfte habe ich auf dem letzten Loch gepfiffen aber aufgeben war keine Option! Nicht die Strecke tötet, sondern das Tempo … also ganz in Ruhe den Hang hochgeschneggelt.

Die beiden Mädels hatten eher ein Problem damit hinter mir zu bleiben. Ich war ihnen wirklich zu langsam.

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie froh ich war endlich oben angekommen zu sein. GESCHAFFT!

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Die Aussicht hat mich aber doch wirklich entschädigt.

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Aber das Wichtigste, sozusagen meine Belohnung, war mein aller erster Stempel und der Eintrag im Gipfelbuch.

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Da ist er …

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Jetzt noch das Gipfelfoto von meinen Begleiterinnen und dann ging’s an den Abstieg.

Wer noch etwas Hintergrundinfos zur Wetterfahne möchte …. hier entlang

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Notiz an mich:

1. überlege dir den nächsten Hund als Rettungshund auszubilden falls du bei einem der Aufstiege wegen Sauerstoffnot umfallen solltest.

2. Bergab im Herbst ist echt fies… bei den vielen Eicheln die hier rumliegen. Ein Wanderstock muss her!

3. Du solltest abnehmen … dann brauchst du nicht so viele Kilos den Berg hochschleppen 😉

… Hier gehts weiter mit unserer nächsten Etappe …

Nr. 46939 …

•10. Oktober 2018 • Schreibe einen Kommentar

… das ist meine Passnummer.

Nein, nicht von meinem Personalausweis. Es handelt sich um den Wanderpass der Harzer Wandernadel 

Durch einen Bekannten inspiriert (danke Mich Düb) bin ich überhaupt erst auf das Thema gestoßen und wenn ich bedenke, wie oft wir in Thüringen sind…

Gesagt getan, mit den Hunden läuft Frau sowieso, warum nicht also die Wanderschuhe schnüren und auf Stempelfang gehen.

Das wichtigste Utensil, meinen Wanderpass besorgte ich mir in einer Nordhäuser Buchhandlung und am späten Nachmittag des 28.09. startete ich das Projekt „Wir erwandern uns den Harz“

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…. Fortsetzung ….

Wenn einer eine Reise tut…

•1. Oktober 2018 • 1 Kommentar

[Werbung wegen Namensnennung der Tierarztpraxis / ungefragt und unbezhalt]

nach einer langen Pause … sind wir wieder online.

Es gäbe viel zu schreiben über diese Zeit … aber das erspare ich euch allen … und auch mir.

Nur soviel… der bisherige Höhepunkt meiner Schmerzodyssee gipfelte mit einem Aufenthalt in einer Schmerzklinik (der außer viel Ernüchterung nicht wirklich was gebracht hat). Danach, dass hatten wir, der Göttergatte und ich, uns vorgenommen, geht’s ab an die Küste. Seeluft schnuppern, Seele baumeln lassen und den Kopf, im wahrsten Sinne des Wortes, durchpusten lassen.

So sehnte ich also das Ende meines Klinikaufenthaltes herbei. Als ich nach Hause kam, stellte ich relativ schnell fest, dass mit Fiene irgendetwas nicht stimmt. Sie war abgeschlagen, wirkte abwesend und müde.

Natürlich kenne ich ähnliches Verhalten von ihr nach der Läufigkeit aber das fängt nicht zwei Tage nach der Hitze an, sondern erst wenn die Kopfbabys sich in den „Geburtskanal“ bewegen. Also beobachtet ich sie einen weiteren Tag und tatsächlich verlor sie einen Tropfen Blut. Sehr dunkel, schmierig und übelriechend.

Die Alarmglocken bimmelten und ich machte sofort einen Termin bei der Tierärztin. Nach einer gründlichen Untersuchung: Kein Fieber, kein harter Bauch, keine vermehrte Wasseraufnahme, keine Druckempfindlichkeit, trockene Schnalle bestätigte mir meine Tierärztin meinen Verdacht auf eine Pyometra nicht. Vorsorglich bekam Fiene aber trotzdem eine Antibiose und was homöopathisches zur Regulierung des Hormonhaushaltes nach der Hitze.

Zu Hause angekommen packte ich nun etwas erleichtert unsere Koffer und zwei Tage später düsten wir los.

Fiene wirkte auch auf den Spaziergängen am Meer lustlos. Wenn ich in ihr Gesicht schaute spürte ich, dass irgendwas nicht stimmt. Weiter beobachtet ich sie mit Argusaugen. Ich kontrollierte mehrmals am Tag ihre Temperatur, tastete sie ab und kontrollierte ihre Schleimhäute. – Keine Auffälligkeiten

Am Morgen des 12.09. lies sie ihr Fressen stehen. Auch nicht unbedingt ungewöhnlich aaaaber ….. Sie ging aus der Küche der Ferienwohnung um sich alleine ins Wohnzimmer zurückzuziehen.
Ich hinterher. Sie auf den Rücken gedreht, den Bauch abgetastet… hmm … Hetty gerufen, auf den Rücken gedreht und ihren Bauch zum Vergleich abgetastet… Weil ich schon glaubte, ich höre die Flöhe husten rief ich meinen Göga, damit er auch die Hundebäuche befühlt. „Fienes ist härter“!

Telefon, Tante Google befragt und sofort einen Tierarztermin gemacht. Ich erzählte Fienes Geschichte und sagte, dass ich halt ein doofes Gefühl habe. DAS ist nicht mein Fienchen!

Sie untersuchte Fiene kurz und ordnete sofort einen Ultraschall an. Auf den Bildern konnte man das Übel mehr als deutlich sehen. Pyometra. Und so blieb ich gleich vor Ort. Ein Patient noch und dann sollte Fiene sofort operiert werden.

Ich blieb bei ihr, bis sie eingeschlafen war und fuhr dann los um meinen Mann auf den neusten Stand der Unerfreulichkeiten zu bringen.

Es dauerte und dauerte, Nach 2,5 Stunden kam endlich der Anruf. „Die OP war sehr schwer. Wir haben sehr lange gebraucht. Ein Gebährmutterhorn geplatzt, Bauchdecke und Blasenwand entzündet. Wir haben den ganzen Bauchraum spülen müssen“!

Ich hab keine Ahnung ab wann ich nur noch „blablabla“ verstanden habe und mir die Tränen übers Gesicht gelaufen sind. Ich hatte einfach nur entsetzliche Angst um unseren Hund.

Wir setzten uns sofort ins Auto um bei unserem Schatz zu sein. Das Gespräch mit der Tierärztin zeigte uns dann, das die Gefahr noch nicht gebannt ist. Zwei Tage steht sie auf der Kippe. Hoffen wir, dass sie kein Fieber entwickelt.

„Wir haben eigentlich keinen Notdienst aber ich rufe sie heute noch ein paar Mal an und sie geben mir dann die Daten durch“! Wir brachten das Häuflein Elend in die FeWo und bewachten sie. 19:00 Uhr – Anruft der Tierärztin „Ist alles ruhig?“ Dann wurde während der Telefonkonferenz Fieber gemessen und die Schleimheute kontrolliert. „OK, ich ruf später nochmal durch“.

21:30 Uhr – Anruf der Tierärztin „Wie sieht es aus“? Wieder alles zusammen kontrolliert. Ich konnte ihr sagen, dass Fiene auch schon Pipi gemacht hatte und einen kleinen Happen gefressen hatte.

Kurz vor 24:00 – Letzte Kontrolle durch die Tierärztin. „Morgen früh sind sie bitte kurz vor 8.00 in der Praxis.

Die ganze Nacht schauten wir auf unseren Hund. Stefan schlief neben ihr auf der Couch und ich hatte mich falsch rum (also mit dem Kopf am Fußsende) ins Bett gelegt um ihr nah zu sein.

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Tag eins und zwei und 3 nach der OP fuhren wir jeden morgen in die Praxis. Fiene kam an den Tropf bekam hoch dosierte Antibiose und Schmerzmittel. Sie war echt fertig und bei uns kam immer wieder der Gedanke hoch … sie hätte sterben können.

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Das Abschlussgespräch war sehr ausführlich. Wir bekamen auch einen OP Bericht mit Laborwerten für unsere Tierarztpraxis zu Hause mit der Bitte, bestimmte Werte in einigen Tagen nochmals zu kontrollieren. … ich konnte nicht anders …. ich musste die Frau einfach feste drücken.

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….. DAS ….. ist unter ihrer Würde!!

 

Wir danken der Tierarztpraxis Dr. Anette Bauer und Gabriele Harbauer für ihren Einsatz und die kompetente Betreuung. Was mir besonders geholfen hat, beide Damen waren sehr herzlich und man hat das Gefühl vermittelt bekommen …. hier bist du in sehr guten Händen. 1000 Dank ♥

Inzwischen geht es dem Fienuckel wieder richtig super. Ich gebe zu, als sie das erste Mal wieder freudig gearbeitet hat (eine kleine Suche) und sie so heftig wedelnd durch das Suchengebiet schnuffelte…. da sind bei mir die Freudentränen gekullert.

 

 

 

 

Seminar Helene Leimer | Hetty

•5. April 2018 • 1 Kommentar

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Im März machten Hetty und ich uns auf den Weg nach Udorf um uns von Helene neuen Input zu holen. Oder anders … um zu prüfen, wie viel wir tatsächlich von unseren letzten Seminaren bei ihr umsetzen konnten.

Seminare bei Helene sind „namenlos“. Sie haben keine Überschrift wie „Markieren“, „Voran in gerader Linie“, „Suchen“ oder „Handling“.

Jedes Team wird da abgeholt, wo es steht und arbeitet zwangsläufig an den Dingen, die nicht klappen oder die verbesserungswürdig sind.

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Mein größtes Anliegen an Helene war (2016) … uns zu helfen unser Oooooooommmmm zu finden. Ich hatte und habe manchmal immer noch das Gefühl, dass Hetty und ich nicht auf der gleichen Wellenlinie funken. Sie ist so triebig und so hibbelig… das wollte ich abstellen.

Hier hat inzwischen ein Umdenken bei mir stattgefunden. Wir müssen nicht gleich „schwingen“. Sie wird nie wie ein Buddha neben mir sitzen… aber … ich lasse mich von ihr einfach nicht mehr anstecken. Ich bin der Fels in der Brandung (meistens) und wenn sie schon nicht total gechilled ist, dann ist sie halt einfach nur gehorsam!

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Kaum war dieses Thema für mich abgehakt, wurde es merklich besser. Kilometer um Kilometer haben wir Fußarbeit gemacht. „Schaffe im Training 110% – dann bleiben in einer Prüfung noch 70% übrig“

Das haben wir gemacht. Immer und immer wieder. Kein Vorrutschen, kein Vorlaufen!

Mühselige und auch langweilige Trainingseinheiten. Arbeiten auf kurze Distanz um die Abgabe des Dummys zu verbessern.

Viele kleine Puzzlestücke die irgendwann einen schönen Apport ergeben.

Ich war sehr gespannt wie Hetty sich in der Line mit ihr völlig fremden Teams präsentieren würde und ich kann sagen, dass ich mit dem Verlauf des Tages mehr als zufrieden war.
Nicht eingesprungen, gut konzentriert und sehr schön gearbeitet. Beim letzen Mal war das noch völlig anders.

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Was habt ihr den gemacht? Es ist schwierig ein Seminar von Helene zu beschreiben. Du stehst in der Line, es fallen Markierungen im Wald, auf der Wiese. Du bist in Bewegung und arbeitest an deinem Timing wie du den Hund drehst, wenn eine Markierung nach hinten fällt.
Woher kommt der Wind und ist das Handling oder Körperfasching? Was von dem was du pfeifst kommt bei deinem Hund tatsächlich an?

Viele Kleinigkeiten aber das Beste ist, man sieht, dass es am Schluss ein stimmiges Bild ergibt.

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Am Ende des Tages hat Hetty ein Vollblind gearbeitet. Ich habe sie sehr gut ausgerichtet, sie ist perfekt in den Wind gelaufen. Ein Pfiff, sie stoppt, Suchenpfiff und gefunden … mit diesem tollen Abschluss habe ich sie ins Auto gebracht.

Schon auf der Heimfahrt ist mir bewusst geworden, was wir im letzten Jahr schon alles verbessert haben. Ich bin sonst eher jemand, der sich kritisch sieht und immer noch was zu meckern hat. (Gibt es auch immer noch einiges!)
Aber es ist auch sehr hilfreich, wenn man sich vor Augen führt was man schon alles geschafft hat … und damit meine ich nicht Prüfungserfolge davon haben wir nämlich … keine 😉
Ach, beim Durchschauen der Bilder ist mir übrigens aufgefallen, dass ich meine Hände immer schön bei mir habe… brave Ivonne!

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Ich möchte mich herzlich bei Susanne und Andreas Bergendahl für ihre grandiose Gastfreundschaft bedanken. Es ist so schön bei und mit euch. Andreas, herzlichen Dank für die vielen Bilder!

Besonderen Dank an unseren Helfer, der aus der Entfernung gut beobachtet hat und auch noch viel Feedback geben konnte.

Und Helene … Danke, für deine geduldige Art Dinge zu erklären, deine Beobachtungsgabe und am meisten dafür, dass du jedes Team so nimmst wie es ist und es am Ende des Tages schaffst, dass jeder zufrieden mit seinem Hund nach Hause fahren kann.
Ich freue mich auf weitere spannende Trainings.

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… und jetzt … ein Outtake …

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Da ist der Toller so fix gestartet, dass Hetty die Ohren wegfliegen 🙂 ABER!!! Sie sitzt!!! Jippiiii 🙂

Wesenstest | Hetty

•2. Juli 2017 • Schreibe einen Kommentar

Am letzten Sonntag machten Hetty und ich uns auf, um in Frankfurt den Wesenstest zu absolvieren.

Ich hatte ja bewusst mit der Vorstellung gewartet, da Hetty gelegentlich „fremdelt“. Sie grummelte, wenn sich uns einzelne Menschen schnell nähern oder wenn sie auf einem Deckchen wartet und jemand fremdes betritt den Raum. Sie macht das nicht immer und nicht bei allen Personen. Es war für mich also schwierig ein Muster zu erkennen.

In der Stadt oder auch in der Wartezone zeigt sie dieses Verhalten gar nicht. Also … wollte ich es jetzt einfach wissen!

Beim Gelände angekommen freute ich mich sehr, auf Andrea und Joplin zu treffen. Joplin ist eine jüngere Schwester von Hetty aus dem I-Wurf und zuletzt waren wir uns beim Schäufele Cup begegnet.

Der Test begann mit den Rüden, dann war Mittagspause und ganz schnell waren wir dann auch schon an der Reihe.

Abgeleint düste Hetty los und erkundete den Platz. Sie orientierte sich schön an mir und als die Menschen auf den Platz kamen, ging sie frei durch die Gruppe. Auch die einengende Situation (Gasse und Kreis) meisterte sie sehr gut. Beim Schuß … keine Probleme! Spielen mit mir, spielen mit einer fremden Frau…. super!

Spielen mit einem fremden Mann …. AUF GAR KEINEN FALL!

Der Mann hüpfte auf Hetty zu, wedelte mit einem Handtuch und versuchte alles um sie zum Spielen zu animieren. Sie stand zwischen mir und dem Mann, bellte und als er dann noch näher kam, stellte sie sich schräg hinter mich und fing leise aber deutlich hörbar an zu grummeln.

In diesem Moment wurde der Test durch Herrn Karrenberg abgebrochen.

Es folgte ein langes Gespräch, ich bekam viele Tips, was ich mit Hetty üben kann damit sie ein anderes Verhalten zeigt und auch sonst machte mir Herr Karrenberg Mut, dass dieses Verhalten „abstellbar“ sei. Ausdrücklich wünschte er sich, Hetty und mich zu gegebener Zeit wieder zu sehen.

Natürlich war ich enttäuscht aber tatsächlich war es nicht völlig unerwartet. Meinen heimlichen Wunsch mit Hetty züchten zu können habe ich allerdings ad acta gelegt – auch wenn sie den Test ja wiederholen und ggf. auch bestehen könnte.

Ich habe dazu eine klare Meinung. Zucht soll den Rassestandard erhalten, wenn nicht gar verbessern.
Hetty ist ein extrem triebiger Hund, sie hat sehr lange gebraucht ihr Ooooom zu finden – da gibt es durchaus Hündinnen die diese innere Ruhe von Beginn an haben. Das ist für mich der am wenigsten ausschlaggebende Grund, da es sich dabei auch um Trainingsfehler handeln könnte 😉

Hetty ist allergisch auf diverse Futtermittel (Getreide, Rind und Huhn)

und nun dieses Verhaltensmerkmal.

Jeder Punkt für sich wäre durchaus verschmerzbar aber die Summe macht für mich klar ein Strich durch das Vorhaben.

Jetzt nochmal kurz zu der Situation beim Wesenstest. Gerne habe ich das Angebot von Herrn Karrenberg angenommen und mir Tips geben lassen. Selbstverständlich werde ich mit Hetty üben – schon alleine um ihr für „skurrile“ Situationen Sicherheit zu geben. Ich glaube nämlich genau so hat sie das empfunden. SO! – benehmen sich große Menschen einfach nicht – PUNKT! Ich weiß, dieses Verhalten ist unerwünscht – dennoch kann ich es nachvollziehen.
Wenn auf einer Kirmes jemand, und sei er noch so freundlich, auf mich zu hüpfen würde und mich mit aller Gewalt zum Tanzen überreden wollen … ich würde sicherlich auch sagen, dass er mir von der Pelle bleiben soll 😉

Ich möchte mich ganz herzlich bei den netten Mitstartern und auch den Organisatoren bedanken. Es war ein schöner und lehrreicher Tag mit euch und euren Hunden. Ich bin mir sicher, wir sehen uns bald auf dem ein oder andern Workingtest wieder.

Hetty-Konfetti hat nun also ein bescheinigtes Unwesen und wird dieses auch weiterhin treiben ♥

 

Schönes Bild eines Golden Retrievers