Voran Training mit Hetty

•12. April 2016 • 1 Kommentar

Heute gibt es mal eine Aufgliederung eines Trainingsaufbaus über zwei Tage.

Montag:

Wir fahren zum Trainingsgelände vom Sonntag.

Vom Startpunkt für das lange Blind (B 1)  laufen wir einen Vertauensweg und legen vier Dummys aus. Den Rest der Grafik bitte vergessen!

Aufgabe 1 Glee_Fiene

Da hinten liegen sie ….

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Wir laufen im geraden Weg zurück und ich schicke Hetty direkt einmal durch. Danach packe ich sie ins Auto und Fiene darf zwei der Memories einsammeln.

Nach dieser kurzen Pause darf Hetty das letzte Dummy holen. Training beendet.

Dienstag:

Heute bin ich alleine auf dem Feldweg nach hinten gelaufen und habe 2 Dummys ausgelegt. Die Hundebox im Auto hatte ich zugehängt, so dass sie mich auch nicht durchs Fenster beobachten konnte.

Den Hund aus dem Auto geholt und dann folgte das:

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Wie auf einmal die Rädchen ineinander greifen ….  faszinierend ♥

schwarz_weiß

 

 

 

 

 

Fortschritte…

•12. April 2016 • Hinterlasse einen Kommentar

Am Sonntag haben wir uns in kleiner Runde zu einem Mudpaw-Training getroffen. Mit am Start waren Moni mit Anton, Chris mit Glee und Dibs, Katharina (ein Mudpaw Anwärter) mit Cadger und ich mit Fiene und Hetty.

Schon zu Beginn gab es Grund zur Freude. Ich war zu Hause mit den Mäusen nochmal ins Feld gegangen, kurz rennen, Pinkelpause und auf dem Weg zurück zum Haus schon mal die Konzentration langsam aufbauen. Chris und Moni standen bei den Autos und schwatzen als ich um die Ecke kam. Ich gesellte mich zu ihnen, begrüßte sie und meine beiden saßen ruhig und gesittet neben mir.

Nach einer ganzen Weile ließ ich beide sitzen, ging alleine zum Auto um sie dann abzurufen. Zackzack, waren beide da und in der Transportbox verschwunden.

“Nie im Leben hätte ich geglaubt, dass ihr DAS so schnell hin bekommt!” War der Kommentar von Chris über Hettys Fortschritte und ich gebe zu … Ich hab mich gefreut wie ein Schneekönig. Auch wenn ich immer versuche uns “von außen” zu betrachten, ist der Blick von jemanden der nicht hoffnungslos in den kleinen goldenen Hund verknallt ist, durch Nix zu ersetzten.

An der Haune angekommen legten wir auch gleich los. Für Glee und Fiene legten wir Blinds aus…

Aufgabe 1 Glee_Fiene

Um zu den Blinds an B1 zu kommen mussten sich die Hunde durch dieses Gelände kämpfen.

DSCN8845

Die B2 Blinds lagen am anderen Ufer der Haune.

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Das Gewässer:

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Mit Fiene ging es richtig zäh los. Obwohl ich sie gut ausrichtete und konzentrierte zog es sie direkt nach dem Schicken nach rechts in Richtung eines umgestürzten Baumes.

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Kein Wunder. Waren dort doch vor einigen Tagen Markierungen für sie gelandet. Trotzdem ärgerte ich mich, denn gerades Lining sieht echt anders aus und ich rief sie mehrfach zurück bis sie zu einem akzeptablen “Handlingpunkt” gerade gelaufen war. Kurz und gut … das geht echt besser – ABER – das Blind war drin! Das Blind über Wasser lief dafür gut und ich brachte sie vorerst zurück ins Auto.

Mit Hetty wollte ich das Wasser als Verleitung nutzen und baute auf die Schnelle einen Voranpunkt auf. Vertrauensweg hin, 2 Dummys auslegen, zurück zum Startpunkt – schicken.

Dann drehte ich sie in Richtung Haune und es viele eine Wassermarkierung. “Platsch”. Ich richtete sie auf das ausgelegte Dummy aus und schickte sie. Natürlich zwitscherte sie in Richtung des Wassers ab … “NEIN!”

Sie kommt zurück, ich richte sie erneut aus und sie geht sauber voran. Zur Belohnung sollte sie das Wassermark holen… welches aber schon weit abgetrieben war. Da der kleine, goldene Hund aber bisher immer über Wasser geschickt wurde, kletterte Sie auf der anderen Flußseite ans Ufer und fand dort eins unserer Blinds … auch gut.

Das Wassermark wurde dann von Glee gerettet.

Mein Trainingsziel für Hetty hatte ich also erreicht.

Jetzt wurde die Aufgabe für Glee und Fiene etwas “aufgemotzt” und leider verlässt mich da so ein bisschen mein Erinnerungsvermögen wie die Reihenfolge dann war.

Auf dem Weg zu B1 wurden zwei weitere Blinds gelegt.

Aufgabe 2 Glee_Fiene

Am Startpunkt stehend fällt eine Wassermarkierung die direkt zu arbeiten ist. Danach wird der Hund auf  B1 geschickt und gestoppt um B3 zu suchen.

Das nächste Team ist an der Reihe bekommt ebenfalls eine Markierung und das Blind B3 danach werden beide Hunde nochmal nach B1 durchgeschickt.

Auch hier gilt für Fiene und mich wieder… Leider etwas viele Kommandos. Die Erkenntnis aus diesem Training. Lining in Verbindung mit Verleitungen müssen wir üben bis zum Erbrechen. Dadurch, dass ich lange froh war, dass sie überhaupt raus geht auf Blinds habe ich nicht auf die korrekte Linie geachtet… das gilt es nun schleunigst wieder aufzupolieren.

Auch Hetty durfte nochmal ran. Ich bat Chris ihr mal etwas schwerer Markierungen zu werfen und das tat er. Bei Markierung eins passierte genau das, was ich vermutete. Sie brezelte volle Möhre vorbei, ging zu weit und suchte sich von hinten ran.

Die zweite, etwas einfachere arbeitet sie sehr sauber. Bei der Letzten wurden auf die platte Wiese mehrere Dummys in den Fallbereich gelegt. Dann fiel das Mark und Hetty musste aus dem höheren Bewuchs,über den Feldweg, auf die Wiese – dort fand sie direkt. Ein toller Lernerfolg. Die Erfahrung wird uns hier wirklich weiter bringen.

Betrachte ich das Fiene Training gibt es sicherlich einiges zu mäkeln aber vielleicht bin ich da auch ungerecht? Mit dem kleinen Furz am Bein meint man vielleicht, dass das bei Fiene alles schon viel besser gehen müsste. Denke ich an die Zeit als sie sich nicht händeln lies oder auf Vollblinds erst gar nicht rausging (und das ist noch nicht soooo lange her), kann ich doch sagen…. wir bessern uns .

Hetty macht derzeit Quantensprünge. Es kommt mir vor als würde sie jede Nacht ihre Festplatte formatieren und die Datenfragmente an die richten Stellen verschieben. Bereits am nächsten Tag kann man das trainierte abrufen oder in abgewandelter Form verwenden.

Hey_Baby

Wie heißt es so schön? Es gibt viel zu tun, packen wirs an!

 

 

 

Guten Tag, …

•9. April 2016 • Hinterlasse einen Kommentar

ich bin der Silhouette “Portrait”.

Gut, so einfach ist das Bekanntmachen mit der neuen Technik nun doch nicht – leider.

Da unser Laptop nach Jahren der zuverlässigen Arbeit in den Technikhimmel aufgestiegen ist sitze ich nun wieder vermehrt am PC.

Somit wurde es nun auch Zeit, sich endlich mit dem Plotter zu beschäftigen. Ich gebe zu, so ein bisschen Muffe das Ding zu zerstören habe ich schon.

Als erstes habe ich jetzt die Software installiert und gleich mal ein Update geladen.

Mein Debut-Projekt  soll ein beleuchteter Bilderrahmen werden.

Bilderrahmen und LED-Lichterkette waren schnell besorgt und auch das Motiv war klar.

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Also frisch ans Werk. Wie es immer so ist, finde ich die Bearbeitungssoftware des Silhouette erstmal … gewöhnungsbedürftig. Ich als alte Gimperin bin da ja sowieso etwas eigen aber ich werde nicht umhin kommen mich einzufuchsen. Schließlich muss die Datei ja irgendwie an den Plotter gesendet werden.

Soweit – so langwierig. Nachdem ich mein Motiv in eine Grafik mit Pfaden umgewandelt hatte wurde diese fleißig bearbeitet und dann kam der große Augenblick … Die Pappe auf die Schneidmatte gelegt, ins Gerät geführt, Datei senden ….. und dann ratterte und schnurrte der Plotter los.

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So, das wäre geschafft. Doch jetzt muss das Papier ja noch hinter die Scheibe des Bilderrahmens.

Da ich mir jetzt noch Kleinigkeiten beschaffen musste um das Projekt zu beenden …

…. folgt die Fortsetzung sobald diese eingetroffen sind.

 

Im Fieber …

•8. April 2016 • Hinterlasse einen Kommentar

bin ich.

Schultertücher stehen bei mir derzeit hoch im Kurs. Es macht einfach Spaß sie zu häkeln und sie machen auch noch richtig was her.

Zwei meiner Schätzchen haben mich nun gestern verlassen und so kann ich mich mit gutem Gewissen um ein neues kümmern.

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Es wird wieder ein Tuch nach der Anleitung “Deichspielerei” und auf den Farbverlauf bin ich diesmal sehr gespannt.

Von rosa über creme zu dunklem braun … es wird sicher sehr chic!

Verlinkt bei: Häkel Liebe

 

Kartoffelgratin – mal anders

•5. April 2016 • Hinterlasse einen Kommentar

Heute gibts ein leckeres Rezept.

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Ein Kartoffelgratin, nicht so mächtig, mit Garnelen. Schon beim Essen dachte ich, das schmeckt bestimmt auch mit Lachs oder mit etwas mehr Gemüse auch ganz ohne Fisch.

Jongliert man etwas mit den Gewürzen (Dill und Meerrettich weglasen) dafür was Mediteranes ists sicher auch mal was mit Hühnchen.

Für alle die jetzt Hunger haben gibt es das Rezept zum runterladen… einfach cklicken:

Kartoffelgratin – mal anders

Schultertuch “Bruinen”

•31. März 2016 • 1 Kommentar

Es ist endlich vollbracht. Das nächste Tuch ist von der Nadel gehüpft.

Nachdem sich in Reihen 10 oder 11 ein Fehler eingeschlichen hatte, musste ich das gute Stück doch ein ganzes Stück aufribbeln aber nun find ich es richtig klasse.

Schultertuch Bruinen

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Die Anleitung gibt es kostenlos bei Ravelry als PDF Download

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Inzwischen häkel ich diese Tücher wirklich gerne und … ACHTUNG: ich fertige auch auf Bestellung. Wer also so ein Tüchlein möchte, selbst aber nicht häkelt oder einfach die Zeit dafür nicht findet kann sich über das Kontaktformular mit mir in Verbindung setzen.

Ach ja, nochwas … habt ihr euch schon für den Newsletter angemeldet … Nein, dann aber los! Der für April geht am Wochenende raus.

Tschüsskes sagt

Signatur3

 

Fiene vs. Hetty

•28. März 2016 • Hinterlasse einen Kommentar

ok, ich gebe zu – diese beiden zu vergleichen ist a) ungerecht und b) gemäß Trainingsstand auch nicht wirklich möglich.

Allerdings kann ich mich wirklich gut an den Trainingsaufbau bei Fiene erinnern und wie übervorsichtig ich bei jedem meiner Schritte war.

Vorans waren immer bombensicher aufgebaut, der Hund sollte immer schnell zum Erfolg kommen. Das Handvertrauen sollte so gefestigt werden. So liefen wir Vertrauensweg um Vertrauensweg, legten sichtig aus und auch bei den Entfernungen verfolgten wir das Kredo der “Kleinen Schritte”. In meinem Kopf hallten die oft gelesenen Worte “Im Training niemals Blinds!”  und ich hielt mich eisern daran.

Trotzdem wunderte ich mich, warum Fiene beim Thema “Voran” so unsicher blieb. Oft verlangsamte sie ihr Tempo nach einigen Metern und blickte mich fragend an oder sie ging einfach nicht unter der Hand raus. So saß sie da, neben meinem Bein und ich war mir sicher, sie braucht einfach noch mehr Sicherheit, noch mehr Handvertrauen.

Und so verkürzten wir die Strecke oder ich lief nochmal zu den Dummys um sie ihr zu zeigen. Danach – ging sie raus. …. Fiene, von Natur aus eher mit etwas weniger Selbstbewusstsein ausgestattet, wurde durch diese Art des Trainings sehr unselbstständig und durch meine Angst einen unruhigen Hund zu bekommen – langweilte ich Fiene zu Tode.

Gut, ich habe den Hund, den man sich in einer Line und einer Aufgabe mit wildem Treiben wünscht … wie in der Werbung (sinngemäß) … 1000 Schüsse, viele Dummys …. der Hund sitzt!

Allerdings, sitzt sie manchmal fast teilnahmslos – so, als ob sie das alles gar nix angehen würde … und verpennt sogar zu Markieren… Tstst… Jetzt üben wir gerade solche Sachen …. schwere Vorans, immer wieder Blinds und auch das Anlaufen alter Punkte nach einigen Tagen Pause … Voran, Voran, Voran …. es ist tatsächlich Fleißarbeit.

Sieht man jetzt Hetty, so ist sie das komplette Gegenteil. Stürmisch (kleiner Wortwitz😉 ), überschäumende vor Energie und bei der Arbeitsfreude ein Ego wie eine ganz große.

Nichts ist zu schwer, nichts zu weit, keine Schlucht zu tief und kein Gestrüpp zu dick. Geht nicht – gibt es nicht. Zeigt man ihr wie und wohin – kennt sie kein pardon.

Sie ist am Bein ein Pulverfass und wir sind noch lange nicht da, wo ich gerne wäre … wir haben unser inneres Ooooom noch nicht gefunden. Feilen an der Fußarbeit, am “nicht hibbeln” und ja, es wird immer besser. Gerade bei den Vorans habe ich einen anderen Aufbau gewählt. Wir bauen einen Punkt einmal sicher auf. Der wird dann gearbeitet – Punkt.

Am nächsten oder auch übernächsten Tag gehen wir dort wieder hin und ich lege die Dummys aus ohne dass sie zusieht. Vielleicht verkürze ich die Strecke ein wenig aber ohne viel Gedöns …. “Voran” Außerdem baue ich relativ schnell auch Verleitungen ein und lege es drauf an – Versuch und Irrtum. Korrektur, erneutes Ansetzen … Erfolg!

Dann lass ich wieder mehrere Tage vergehen bevor wir den Trainingsort erneut aufsuchen und lasse ich sie von einer anderen Stelle den Punkt anlaufen …

… und sie geht! Die Dummys liegen am Endpunkt auch immer etwas versteckt so dass sie ihre Nase gebrauchen muss und nicht immer alles auf dem Präsentierteller liegt.

Sie geht inzwischen auch in schwerem Gelände nach Aufbau der Aufgabe super voran und hat ein wunderbares Selbstbewusstsein entwickelt. Trotzdem ist sie beim Arbeiten ansprechbar und folgsam.

Zwei Hunde, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide einzigartig aber beide mit dem Wunsch mit mir arbeiten zu wollen – naja, Hetty hat ein bisschen gebraucht beim Thema “Zusammenarbeit” – dafür macht es jetzt um so mehr Spaß.

Hier sehr ihr nun unser letztes Voran ….

Wie macht ihr das so bei den “Vorans”? Wie ist euer Aufbau? Wo gibt es Schwierigkeiten?

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und Anregungen.

 

 

 

 
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