Wesenstest | Hetty

•2. Juli 2017 • Schreibe einen Kommentar

Am letzten Sonntag machten Hetty und ich uns auf, um in Frankfurt den Wesenstest zu absolvieren.

Ich hatte ja bewusst mit der Vorstellung gewartet, da Hetty gelegentlich „fremdelt“. Sie grummelte, wenn sich uns einzelne Menschen schnell nähern oder wenn sie auf einem Deckchen wartet und jemand fremdes betritt den Raum. Sie macht das nicht immer und nicht bei allen Personen. Es war für mich also schwierig ein Muster zu erkennen.

In der Stadt oder auch in der Wartezone zeigt sie dieses Verhalten gar nicht. Also … wollte ich es jetzt einfach wissen!

Beim Gelände angekommen freute ich mich sehr, auf Andrea und Joplin zu treffen. Joplin ist eine jüngere Schwester von Hetty aus dem I-Wurf und zuletzt waren wir uns beim Schäufele Cup begegnet.

Der Test begann mit den Rüden, dann war Mittagspause und ganz schnell waren wir dann auch schon an der Reihe.

Abgeleint düste Hetty los und erkundete den Platz. Sie orientierte sich schön an mir und als die Menschen auf den Platz kamen, ging sie frei durch die Gruppe. Auch die einengende Situation (Gasse und Kreis) meisterte sie sehr gut. Beim Schuß … keine Probleme! Spielen mit mir, spielen mit einer fremden Frau…. super!

Spielen mit einem fremden Mann …. AUF GAR KEINEN FALL!

Der Mann hüpfte auf Hetty zu, wedelte mit einem Handtuch und versuchte alles um sie zum Spielen zu animieren. Sie stand zwischen mir und dem Mann, bellte und als er dann noch näher kam, stellte sie sich schräg hinter mich und fing leise aber deutlich hörbar an zu grummeln.

In diesem Moment wurde der Test durch Herrn Karrenberg abgebrochen.

Es folgte ein langes Gespräch, ich bekam viele Tips, was ich mit Hetty üben kann damit sie ein anderes Verhalten zeigt und auch sonst machte mir Herr Karrenberg Mut, dass dieses Verhalten „abstellbar“ sei. Ausdrücklich wünschte er sich, Hetty und mich zu gegebener Zeit wieder zu sehen.

Natürlich war ich enttäuscht aber tatsächlich war es nicht völlig unerwartet. Meinen heimlichen Wunsch mit Hetty züchten zu können habe ich allerdings ad acta gelegt – auch wenn sie den Test ja wiederholen und ggf. auch bestehen könnte.

Ich habe dazu eine klare Meinung. Zucht soll den Rassestandard erhalten, wenn nicht gar verbessern.
Hetty ist ein extrem triebiger Hund, sie hat sehr lange gebraucht ihr Ooooom zu finden – da gibt es durchaus Hündinnen die diese innere Ruhe von Beginn an haben. Das ist für mich der am wenigsten ausschlaggebende Grund, da es sich dabei auch um Trainingsfehler handeln könnte 😉

Hetty ist allergisch auf diverse Futtermittel (Getreide, Rind und Huhn)

und nun dieses Verhaltensmerkmal.

Jeder Punkt für sich wäre durchaus verschmerzbar aber die Summe macht für mich klar ein Strich durch das Vorhaben.

Jetzt nochmal kurz zu der Situation beim Wesenstest. Gerne habe ich das Angebot von Herrn Karrenberg angenommen und mir Tips geben lassen. Selbstverständlich werde ich mit Hetty üben – schon alleine um ihr für „skurrile“ Situationen Sicherheit zu geben. Ich glaube nämlich genau so hat sie das empfunden. SO! – benehmen sich große Menschen einfach nicht – PUNKT! Ich weiß, dieses Verhalten ist unerwünscht – dennoch kann ich es nachvollziehen.
Wenn auf einer Kirmes jemand, und sei er noch so freundlich, auf mich zu hüpfen würde und mich mit aller Gewalt zum Tanzen überreden wollen … ich würde sicherlich auch sagen, dass er mir von der Pelle bleiben soll 😉

Ich möchte mich ganz herzlich bei den netten Mitstartern und auch den Organisatoren bedanken. Es war ein schöner und lehrreicher Tag mit euch und euren Hunden. Ich bin mir sicher, wir sehen uns bald auf dem ein oder andern Workingtest wieder.

Hetty-Konfetti hat nun also ein bescheinigtes Unwesen und wird dieses auch weiterhin treiben ♥

 

Schönes Bild eines Golden Retrievers

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Happy Wufftag ♥

•14. Juni 2017 • Schreibe einen Kommentar

Hetty_Happy_Birthday

Mein liebstes Hetty-Schneck ♥ Heute wird sie schon drei Jahre. Ich könnte sagen: „Drei Jahre und kein bisschen weise!“ aber das stimmt so nicht ganz.
Langsam aber stetig ernten wir beide den Lohn von viele, viele Trainingseinheiten.

Ihr kennt sicher alle dieses Geschicklichkeits- / Geduldsspielzeug bei dem man kleine silberne Kügelchen in so Vertiefungen bugsieren muss?

So kam es mir oft bei Hetty vor. Den ganzen Tag haben wir daran gearbeitet die Hirnzellen in die richtige Reihenfolge zu bringen bzw. haben dafür gesorgt, dass manche Drähte sich nicht mehr berühren … und über Nacht … war das alles wieder durcheinander und in ihrem Kopf nur noch ein Haufen bunter Knete.

Trotzdem, oder gerade deswegen liebe ich diesen Hund so sehr. Sie verlangt alles von mir, totale Konzentration, sicheres Auftreten aber auch Gelassenheit. Und dann versucht sie immer 1000fach zurückzugeben. Oft bin ich noch viel zu langsam für dieses Geschoß aber ich habe ihr versprochen mich zu bessern.

Kleiner Freak, viele Abenteuer liegen noch vor uns und ich freue mich unbändig darauf. Ich wünsche uns eine lange, gemeinsame Zeit und dir und deinen Wurfgeschwistern alles Liebe zum Geburtstag … Es soll Knochen und Leckerchen regnen für Euch ♥

 

 

 

 

Schäufele Cup 2017 | Hetty | A

•3. Juni 2017 • 1 Kommentar

Da war er nun, der Tag X. Gemeinsam mit Anke machte ich mich mit Hetty auf den Weg nach Allersberg.

Wir waren pünktlich vor Ort, ich meldete uns an und dann begann das Warten. Zum Glück traf ich sofort auf liebe Bekannte und so war ich abgelenkt und konnte mich nicht schon im Vorfeld völlig kirre machen.

Irgendwann wurde die Gruppeneinteilung verlesen und wir stapften los zu unserer ersten Station. Die Aufgabenbeschreibungen folgen in der Reihenfolge in der sie von uns gearbeitet wurden.

Aufgabe 1 | Uwe Köstler

Das Team steht am Startpunkt. Auf 1 Uhr stehen ein Werfer und ein Schütze. Es fallen hintereinander zwei Schüsse und zwei Dummys.

Der Hund bleibt am Startpunkt sitzen und der Hundeführer geht einige Meter geradeaus und dreht sich dann wieder zu Hund und Richter um. Auf ein Zeichen des Richters ruft man den Hund zu sich. Dabei muss dieser an den gefallenen Dummys vorbei laufen.

Danach geht man mit dem Hund frei bei Fuß an die Stelle an der Werfer und Schütze gestanden hatten. Der Richter erteilt die Freigabe und man darf beide Dummys von diesem veränderten Standpunkt aus arbeiten.

Ich war sehr nervös. Gleich drei Punkte mit „Patzpotential“. Nicht einspringen, Sitzenbleiben wenn ich gehe und Fussarbeit aber…. nun waren wir ja schon mal hier.

Sie blieb brav sitzen, kam super schnell zu mir, lief ordentlich Fuß und hatte das 1 Dummy schnell. Beim Zweiten suchte sie etwas länger im schwierigen Bewuchs und nach einiger Zeit gab ich ihr, an der Stelle wo das Dummy war, den Suchenpfiff und dann hatte sie sofort.

[18 Punkte]

Aufgabe 2 | Daniel Reichel

Wir stehen im Wald und schauen hangabwärts. Der Schütze steht nur wenige Meter vor uns.

Unten im Hang stehen etwas verdeckt zwei Werfer. Einer auf 11.00 und einer auf 02:00 Uhr.

Der erste Schuß fällt und der Helfer auf zwei Uhr wirft ein Dummy weiter den Hang hinunter in etwas höheren Bewuchs.

Soweit, so schlecht. Der Schuss fiel und Hetty hatte nur noch Augen für den Schützen. Wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange glotzte sie diesen ehrfurchtsvoll an. Ich sah tatsächlich die Gedankenblase über ihrem Kopf….. „Booooaaaaahhhh AAALTER!!! Was du geile Geräusche machen kannst!!!“
Von dem gefallenen Dummy hatte sie natürlich nix mitgeschnitten.

Ich schickte sie voran und es begann das „Drama im Hang“. Sie ballerte ohne Verstand den Hang runter, überlief meinen Stoppfiff und wir hatten unsere liebe Not bis sie eher zufällig über die Markierung stolperte.

Dieses Schauspiel wiederholte sich leider auch bei dem zweiten Mark. Der Schuß fiel und Hetty hatte wieder den Schützen im Visier. Obwohl der Helfer auf 11:00 Uhr noch ein Geräusch machte, hat sie auch das zweite Dummy nicht fliegen sehen.

Also nochmal der selbe Sch… Sorry aber es war wirklich übel. Mit viel Geduld des Richters waren aber am Schluß beide Dummys drin.

[3 Punkte]

Analyse: Wann haben wir denn mal mit Schuss gearbeitet? Hmmmm, das letzte Mal auf dem Jubiläums WT der Golden Worker… Wann das letzte Mal im Wald? Vor ca. 1 Jahr…. Wann haben wir den Schützen an einer anderen Stelle als den Werfer gehabt… Ich glaub noch nie!

Was aber noch dazu kam. Nach der ersten Aufgabe hatte sie Lunte gerochen und wohl beschlossen, das dies hier der geilste Tag ever werden könnte. Ein bisschen übermotiviert! Und dann hatte sie noch Frau Tranfunzel an ihrer Seite! Hätte ich sie mal im Fallbereich ins Sitz gepfiffen, statt sie ständig mit dem Suchenpfiff anzupfeiffen… ja, geht wohl auch reichlich was auf meine Kappe und der Rest war einfach mangelnde Erfahrung.

Aufgabe 3 |Karsten Lemke

WASSER!

Netterweise fragte mich der Richter: „Soll ich die Startnummer sagen zur Freigabe oder lieber antippen?“ ….. Na, ganz leise antippen hab ich natürlich genommen!

Wir stehen also auf einem Weg, links neben uns der Teich. Zwischen Weg und Wasserkante etwas höheres Gras. Man konnte den Einstieg nicht sehen. Frei bei Fuß geht es auf dem Weg entlang auf den Helfer zu. Dieser steht in ca. 30 Meter Entfernung, mit dem Dummy in der Hand, zwischen Weg und Teich.

Schuß! Wir bleiben stehen und ein Dummy fällt PLATSCH! Wir gehen weiter frei bei Fuß… es fällt ein zweiter Schuß und PLATSCH! TIPTIP auf meiner Schulter.

Ich drehe Hetty minimal zur Uferkante – fetsch it

Losstürmen, Flachköpper, zielgerichtet schwimmen, schnappen, zurück, abgeben und das gleich nochmal.

[20 Punkte]

Analyse: Vielen Dank, für die sehr schnelle Freigabe! Trotzdem habe ich bewusst noch kurz gewartet und sie hat sich tatsächlich zurück korrigiert. Ihre Arbeit war einfach toll und was mir besonders gefallen hat, sie war einer der wenigen Hunde, die direkt, diagonal ins Wasser ist und auch wieder diesen Weg zurück genommen hat.

Die Hunde die ich gesehen habe sind alle auf dem Weg bis zum Helfer, haben denn den 90° Winkel eingeschlagen – also die Flugbahn des Dummys – und sind dort ins Wasser.

O-Ton vom Richter – Toller Hund, sehr schöner Style … müsst noch ein bisschen an der Steaddyness arbeiten … Ja, das müssen wir 🙂

Aufgabe 4 | Barbara Reppermund

Wir stehen im Wald. Das Gelände steigt leicht an. Nach einem Schuß fällt eine Markierung direkt vor uns an eine Baumwurzel. Nach Freigabe darf diese gearbeitet werden.

Danach fällt noch ein Schuß und in der Verlängerung zur alten Fallstelle fällt eine weitere Markierung in Heidelbeeren.

Die erste Markierung war eine glatte Punktlandung. Bei Markierung Nr. 2 hat sie im Vorbeirennen die alte Fallstelle gecheckt und hat dann in den Heidelbeeren gesucht. Dabei war sie ein bisschen zu weit links und als sie im Bereich war habe ich Suchenpfiff gegeben. Sie hatte sofort!

[18 Punkte] … und ein Rüffel von der Richterin

Die Punkte, die sie abziehen würde wären meine „Schuld“. Der Suchenpfiff wäre nicht nötig gewesen, da sie sehr schön gearbeitet hätte.

Ich hatte halt einfach Angst, dass sie mir nach hinten weggeht und ich sie dann nicht mehr schnell in den Bereich bekomme. Wie war das – Die Hoffenden fangen die Null!

Aufgabe 5 | Wolfgang Köhler

Wieder Wald. Vor uns, vielleicht 20 Meter – steht ein Helfer. Dieser schießt und wirft ein Dummy über eine Kuppe. Fallbereich ist also nicht sichtig. Danach dreht man sich um 90° (Markierung liegt an der offenen Seite des Teams). Vor uns ist nun ein Graben und an der gegenüberliegenden Seite geht es so 3 – 4 Meter hoch auf ein Plateau. Dort findet ein kleines Treiben von rechts nach links statt. Es fallen zwei Schüsse. Die Dummys liegen schon im Bewuchs.

Hetty beobachtete die Markierung sehr aufmerksam. Als ich sie danach wegdrehte und das Treiben begann, hat sie der Helferin kurz zugeschaut – um sich dann wieder in Richtung Markierung zu drehen! Tstst!

Ich ließ sie sitzen bis das Treiben zu Ende war, holte sie ins Fuß und schickte sie voran… Kein Problem! Auf mein „high lost“ durchkämmte sie den Bewuchs und ruckzuck hatten wir zwei der drei Dummys drin.

Da sie immer wieder in Richtung Markierung geschielt hatte war ich mir sicher, dass sie diese voll auf dem Schirm hatte…. Das war aber ein Irrglaube. Ich musste sie öfter „rüber“ bzw „back“ schicken  oder auch wieder näher in den Bereich holen und dann hatte sie es doch endlich gefunden.

Schade, dass hat uns viele Punkte gekostet und eine noch bessere Platzierung.

[13 Punkte]

O-Ton Richter: Suche perfekt! Memory naja… hätte jetzt auch nicht länger dauern dürfen ABER!! …. Sie war schön gehorsam hat toll mit dir zusammen gearbeitet.

Ich war überglücklich… noch eine Aufgabe! Der kleine Freak – nicht eingesprungen – Ach, was soll jetzt noch schiefgehen? ….. Tja, mir blieb es fast im Hals stecken, als ich hörte, was uns in der letzten Aufgabe erwartete … EINE TEAMAUFGABE

Aufgabe 6 | Karin Klaus

Die Teams stehen in einer Senke. Zwischen den Teams die Richterin. Man geht frei bei Fuß auf ein Stäbchen zu, rechts fällt ein Schuss. Am Ende der Strecke dreht sich das rechte Team in Richtung des beschossenen Suchengebiets nach rechts. Das linke Team dreht sich nach links. Dort fällt dann nach einem Schuss eine Markierung in einen kleinen Bachlauf.

Nach Freigabe soll das rechte Team zwei Dummys aus dem Suchengebiet holen. Sind diese drin, darf das linke Team die Markierung arbeiten. Danach werden die Positionen gewechselt und man muss jeweils den anderen Teil der Aufgabe lösen.

Hetty hat schön gesucht. Auf den Hierpfiff kam sie sofort näher und suchte erneut. Schnell hatten wir die beiden geforderten Dummys drin. Während der Wartezeit als das andere Team arbeitet, war sie ruhig (ich glaube auch schon sehr müde).

Wir wechselten die Position und das Mark für Hetty fiel. Es dauerte gefühlt ewig, bis wir dieses arbeiten durften und die Maus guckte immer abwechseln auf mich und wieder auf das Mark. Ich versuchte ihr mit dem Hypnoblick ein Siiiiiiiiiiiiitz zu übermitteln.
Als sie dann los durfte, preschte sie etwas zu weit suchte sich dann aber selbständig wieder in den Fallbereich und fand schnell.

[18 Punkte]

Mit der Summe unserer Punkte landeten wir auf Platz 10 von fast 40 Startern. Hätte, hätte waren wir nur 13 Punkte hinter Platz 3. Kein Totalausfall bei Aufgabe 2 und etwas besser beim Memory in Aufgabe 5 …. Aber egal – das ist jammern auf echt hohem Level. Erklärtes Ziel war „Durchkommen ohne Null durch Einspringen“

Das haben wir geschafft. Ich bin sehr zufrieden und glücklich, dass das oft mühsame Training langsam Früchte trägt.

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Da liegt sie nun – fertig wie ein Plätzchen – und ich könnt sie einfach nur durchknutschen

Vielen Dank an Sonderleitung, Richter und Helfer und die vielen, netten Mitstarter. Es war schön den Tag mit euch zu verbringen.

Danke Anke ♥ für einfach … Alles 🙂

Der Tag X rückt näher…

•23. Mai 2017 • Schreibe einen Kommentar

Lange habe ich mit uns gehadert.  Starten, ja oder nein.

Ich habe mich nicht blenden lassen von unserem 5. Platz beim Golden Worker Jubiläums WT in 2015. Ich wusste, dass wir wirklich viel Glück hatten und das Hetty vom vorangegangenen Seminartag total platt war.

Jetzt scheint es aber für uns soweit zu sein. Am Samstag gehts zum Schäufele Cup und ich muss sagen, dass sich ungeahnte Gefühle in mir breit machen.

Zum ersten Mal denke ich nicht „Hoffentlich keine Wasseraufgabe“, „Hoffentlich kein Blind“ – Ich weiß, dass wir beide in Normalform und mit etwas Suchenglück an die Dummys kommen.

Jetzt mach ich mir Sorgen über Fußarbeit, Einspringen und Teamaufgaben oder ein Treiben 😮 … das hatte ich bei Fiene nie!! So ändern sich die Zeiten.

Es nützt aber alles nix, wir müssen raus in die Welt und es versuchen – der kleine Knallfrosch und ich.

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Für grüne Säckchen lässt sie alles stehen und liegen.

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Der feste Blick aufs Dummy! Ihr entgeht fast nix.

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Noch Fragen … Schätzelein?

Also in ein paar Tagen gibt es einen WT Bericht und wie ich Hetty und mich kenne, wird bestimmt auch etwas Lustiges dabei sein.

 

Dog Hording …

•15. Mai 2017 • 1 Kommentar

ich bin stark gefährdet!!

Am letzten Wochenende hatten wir vierbeinigen Besuch und die Nachbarn schauten nicht schlecht, als ich auf einmal zwei Hunde mehr mit auf die Runde nahm…

Fünf, in Zahlen, 5 Retriever ♥

Die beiden Labbimädels von Anke mieteten sich bei uns ein, während die Zweibeiner einen Kurztrip in  den Norden machten.

Tatsächlich ist es echt eine Freude so viele Schwarznasen um sich zu haben und auf 10 Hundehaare mehr oder weniger kommt es ja sowieso nicht mehr an.

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Bei dem Foto hätte ich mich bald weggeschmissen …. Queen Fienuckel und Queen Mum Muffin ….diese Blicke 🙂

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… man, können wir jetzt endlich los…. immer diese Knipserei

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Hetty macht mir im Moment viel Freude. Zwar hatten wir am Samstag im Training beide einen gebrauchten Tag – dafür lief es aber am Sonntag um so besser.

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Mein Lieblingsbraunling ♥ So ein liebes Dingelchen!

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Am Samstag hatte ich das große Vergnügen den Keks bei einem kleinen Training zu führen. Um es ihr so leicht wie möglich zu machen, bemühte ich mich, meine bisher erlernte fränkische Aussprache zu nutzen….. Vorrrrrannn 😉

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Nur für dieses Bild haben sich die beiden so nah zusammen getan. Leider muss ich sagen, dass ich mit einer Gruppe Rassisten unterwegs war. Die Labbis blieben unter sich und die Golden flitzten voraus…

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Muffin ♥ Keine Worte reichen aus, diesen besonderen Hund zu beschreiben. Ganz tief hat sie sich schon lange in mein Herz geschlichen und als sie dann am Samstag zu mir auf die Couch kam um mit ihrem Kopf aus meinem Bein einzuschlafen wusste ich …  ich bin wohl auch ganz ok 🙂

 

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Man kann ihr einfach nicht böse sein, im Gegenteil, selbst wenn sie loszieht um die Arbeitsflächen der Küche nach Leckereien abzusuchen oder sie wie selbstverständlich den Aufschnitt auf dem Tisch anleckt …man muss einfach immer lachen wenn sie einen – so gar nicht schuldbewusst – anguckt.

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Und diese beiden sind gemeinsam einfach zu geil für diese Welt! Hannes und Muffin oder auch …. Bonny und Clyde

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Der weltbeste Fienuckel. Was wäre ich ohne dich ♥

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Die Gang hat soviel Spaß gemacht. Ich bin sehr stolz auf meine drei. Gäste sind ihnen immer willkommen. Kein gezicke, kein mobben – einfach ein ruhiges miteinander.

Mädels, ihr dürft jederzeit wiederkommen obwohl ich mir sicher bin, dass Frauchen so schnell nicht mehr fast drei Tage auf euch verzichten wird ♥

Biber Cup 2017 | Team WT (F)

•28. April 2017 • 2 Kommentare

Am ersten April – nein, kein Scherz – starteten wir nach langer Abstinenz wieder mal auf einem WT. 3 Jahre sind wir nicht gestartet… das hat viele Gründe … aber das gehört hier nicht her.

Ich hab mich sehr gefreut und nachdem Anke, Katharina und ich uns vorab zu einem Training getroffen hatten wusste ich, dass die Chemie stimmen wird.

Keks (O), Fiene (F), Bootsmann (A)

Anke und ich hatten uns wie beim letzten Mal wieder im Landgasthof Hirsch eingemietet und genossen den Abend bei einem feudalen Essen und Cocktails, die einem die Schuhe auszogen.

Bei strahlendem Sonnenschein und für unsere Begriffe schon fast zu warm starteten wir in den Prüfungstag und freuten uns, viele bekannte Gesichter zu sehen.

Eigentümlicher Weise und ganz gegen meine Gewohnheit war ich nicht „prüfungspanisch“. Es kribbelte im Bauch, ja, aber es war mehr die Vorfreude auf den Tag und nicht die Angst, etwas nicht schaffen zu können. Da hat sich an meiner Einstellung doch gewaltig was verändert.

Und dann ging es los!

Die Aufgabenbeschreibungen folgen in der Reihenfolge in der sie von uns gearbeitet wurden. Ein heißer Dank geht hier an Anke, bei der ich mir diese gemopst habe.

Aufgabe 2 – Jörg Mente

Startpunkt mit Blick auf ein brach liegendes Feld und Helfer H2. Rechts davon ein etwa 20m breiter Streifen mit sehr hohem Bewuchs (weiß umrandeter Bereich), dort standen Werfer H1 und ein Schütze. Es fiel ein Schuss und M1 wurde geworfen, einige Sekunden später wurde (ohne weiteren Schuss) M2 geworfen. Nach Freigabe durfte der A-Hund M1 + M2 arbeiten und anschließend anleinen.

Nun wurde M3+4 nach Schuss als Dublette in Richtung Hochsitz geworfen. Rechts vom Helfer H2 lagen zwei Blinds B1+B2 einige Meter weit im Bewuchs. Zuerst sollte die Dublette geholt werden, anschließend die beiden Vollblinds. Das F- und O-Team durften (nachdem die Dublette gefallen war) selbst entscheiden und ansagen, welches Team die Dublette und welches Team die Blinds holen wird.

Die Hunde waren ab Höhe des Helfers H1 außer Sicht. Die beiden Blinds lagen bereits, als die Dublette gearbeitet wurde. Kam ein Hund mit dem falschen Dummy, gab es Punktabzug.

Nun ging es also los. Wir standen da in der Mitte und beobachteten den Fall der Doublette. Also ich beobachtete. Fiene machte auf mich einen völlig „abwesenden“ Eindruck und so waren Anke und ich uns schnell einig, dass der Keks diese beiden Dummys holt. Soweit unser Plan…

Um es kurz zu machen, Biscuit hatte nicht wirklich gut markiert und Anke hatte es in dieser Aufgabe wirklich schwer (hier nachzulesen)

Als wir an der Reihe waren die Blinds einzusammeln machte ich den ersten – entscheidenden – Fehler. Ich wollte Fiene direkt, also schräg in den hohen Bewuchs schicken. Sie ging prima raus, fand eines der Dummys der Doublette und wir wussten .. Der Fienuckel hat sehr wohl markiert – möööööp!

Anke soufflierte mir…. Beim zweiten Blind schick sie gerade über den Acker, stoppen und dann nach rechts. Gesagt, getan, gefunden…So einfach kanns gehen.

Hier muss ich Anke und mich doch mal loben. Wir haben tatsächlich die Nerven behalten, haben uns ausgetauscht und reagiert! Als ich Fiene auf das zweite Blind ausrichtete war sie mir beim ersten „Hand raus“ nicht fokussiert genug, ich nahm mir die nötige Zeit um sie zu schicken und es hat gefunzt. Das sah in der Vergangenheit oft anders aus. Da wollte ich nur schnell fertig werden und bin oft hektisch gewesen.

Aufgabe 3 – Sebastian Hochreiter

Startpunkt mit Blick auf: abfallende Wiese, ein Graben, ansteigende Wiese (dort stand Helfer H1), gefolgt von ca. 30m Altgras (dort stand Helfer H2), dahinter ein Weg und ein höher liegendes Feld (dort stand Helfer H3).

– Schuss, M1 fiel + wurde nach Freigabe vom A-Hund geholt. Während der Hund auf dem Rückweg war, wurde ein Dummy auf die M1-Fallstelle nachgeworfen. Dieses war ohne weitere Freigabe vom A-Hund zu holen.

– Schuss, M2 fiel + wurde nach Freigabe vom F-Hund geholt. Während der Hund auf dem Rückweg war, wurde ein Dummy auf die M2-Fallstelle nachgeworfen. Dieses war ohne weitere Freigabe vom F-Hund zu holen.

– Schuss, M3 fiel + wurde nach Freigabe vom O-Hund geholt. Während der Hund auf dem Rückweg war, wurde ein Dummy auf die M3-Fallstelle nachgeworfen. Dieses war ohne weitere Freigabe vom O-Hund zu holen.

Entfernungen: M1 ca. 50m, M2 ca. 90m, M3 ca. 120m (gemessen mit Google Earth und wie immer ohne Gewähr)

Was so einfach aussah, war es in Wirklichkeit nicht. Die Hunde, besonders der O Hund, haben sowohl die Markierung/en des/der vorherigen Teammitglieder gesehen und diese lagen wirklich auf einer Linie.
Fiene hat ihre Markierung sauber gearbeitet, beim Voran auf das Halbblind nahm sie im Fallbereich der A-Markierung die Nase runter. Ich stoppte sie sofort und schickte sie back auf ihre Stelle. Kurz gesucht und schwupp – gefunden.
Bei dieser Aufgabe ziehe ich meine virtuelle Basecap vor Anke und dem Keks ♥ Die O Markierung war zwar gut zu sehen aber das Gelände richtig schwer. Auch die Strecke gleich zweimal hintereinander, bergauf, durch den fiesen Bewuchs, über den Weg, nochmal ein kleiner Hang und dann aufs freie Feld in den Fallbereich war hammermäßig! Das habt ihr echt toll gemacht.

Aufgabe 1 – Dr. Ursula Friedrich

Startpunkt auf einer Wiese links von einem Teich mit Blick auf einen Schilfgürtel am Ende der Wiese. Dort fand ein Treiben statt. Die Treiber gingen los (Schütze vor dem Schilf, Werfer hinter dem Schilf) und es fiel direkt M1. Auf dem Weg nach links wurde ein Dummy immer wieder hochgeworfen und wieder aufgefangen. Am Schluss des Treibens fiel M2. Kurz darauf kam von hinten M3 in den Teich geflogen.

– Der A-Hund durfte M3 arbeiten und anleinen.
– Der F-Hund arbeitete M2.
– Der O-Hund arbeitete M1 und sollte dabei den direkten Weg durch den Teich gehen.

Entfernungen: M3 ca. 15m, M2 ca. 70m, M1 ca. 90m (gemessen mit Google Earth und wie immer ohne Gewähr)

Wasser… bei unserem letzten WT Start beim BLC 2014, hat uns das die Null gebracht. Heute war ich direkt ein bisschen traurig, weil der F-Hund tatsächlich keine einzige Wasseraufgabe arbeiten sollte.

Wir standen da und die Aufgabe begann. Leider hatte unser A-Hund große Probleme mit dem Einstieg in dieses Gewässer. Das Schilf im gesamten Uferbereich war geschnitten worden und sobald die Hunde mit den Pfoten darauf kamen hat es wohl doll gepiekst. Ein beherzter Sprung wäre die Lösung gewesen.

So lag aber das Wassermark noch als Fiene an der Reihe war. Die Richterin war sichtlich betrübt und bedauerte es uns „unnötig schwer“ machen zu müssen.

Fiene musste also Voran auf M2 und dabei vorbei an M1, dass noch so vor sich hin dümpelte. „Kein Problem“ sagte ich und richtete Fiene aus. Gut konzentriert lief sie voran, suchte und fand.

Da der O-Hund ja durchs Wasser sollte bat die Richterin mich, Fiene auch das Wassermark holen zu lassen. Was soll ich sagen. Perfekt! Reinhüpfen, elegant rausklettern, sauber abgeben, warten bis die Richterin zurückgetreten ist… dann schütteln. Das war unsere beste Aufgabe des Tages.

Die Arbeit von Biscuit war eines der Highligts des Tages .. nur soviel… sie kam nicht mit einem Dummy zurück und hatte trotzem keinen Punktabzug …. (bitte hier lesen!)

Es folgte eine längere Pause auf dem freien Feld und leider ohne Schatten. Ich glaube das hat uns ein bisschen die Spannung geraubt. Fiene schnorchelte schon vor sich hin und ich musste sie tatsächlich ein bisschen wach spielen vor unserem nächsten Einsatz.

Aufgabe 4 – Dr. Ursula Friedrich

Startpunkt in einem gemähten Bereich (weiß umrandet) mit Blick auf einen kleinen Schilftümpel. Zuerst Schuss von Helfer H1 + M1 fiel, kurz danach ein weiterer Schuss von Helfer H2 und M2 fiel.

– Der A-Hund arbeitete M1 und durfte anleinen.
– Der F-Hund arbeitete M2 (Bewuchs wechselte auf dem Weg dorthin von Wiese auf platt gedrücktes Schilf).
– Der O-Hund arbeitete das Vollblind B, welches am Ende des gemähten Bereichs in einem höheren Altgrasstreifen lag. Wenn der Hund auf dem Rückweg in Höhe des Tümpels war, wurde mit Schuss eine Verleitmarkierung in den Tümpel geworfen (wie M1). Diese sollte anschließend noch geholt werden.

Entfernungen: leider keine Ahnung

Tja, wenn man schon denkt…. „was für eine schöne Aufgabe“

Naja, sie war wirklich schön aber was Fiene und ich ablieferten kann man nur als „gruselig“ bezeichnen. Als wir die Freigabe für unsere Markierung erhielten (und ich war sicher, dass Fiene gut markiert hat), richtete ich sie aus und schickte sie los. Was folgte war ein schier endloses Pfeifkonzert aus Tüt Tüt (komm näher), Tüüüt Tüüüt (du sollst näher kommen!), TÜÜÜÜÜT TÜÜÜÜÜÜT (himmelherrgottsackzementkommjetztnähersonstsetzteswas!!!!), Tüüüüt (Stop), tüttüttüttüt (Such), Tüüüüüüüt (Stop) – Tüt Tüt (komm näher) ….. Den Rest erspare ich euch. Ich war viel zu langsam und die freie Wiesenfläche hinter dem platten Schilf zog Fiene magisch an… Hatte ich erwähnt, dass die Richterin gesagt hatte, dass der Hund da NICHT hin soll *urgs*

Na ja, durch einen wirklich blöden Zufall ist mein Hundchen dann doch noch über das Dummy gestolpert und wir hatten es drin.

Aber auch hier bin ich im nachhinein wirklich nicht unzufrieden mit uns. Schön ist zwar wirklich anders aber wir haben uns durchgekämpft und Fiene hat nicht zu gemacht. Das war lange unser größtes Problem und wir scheinen es tatsächlich überwunden zu haben.

Aufgabe 5 – Jörg Mente

Startpunkt auf einem abgeernteten Maisacker mit Blick auf einen Zaun, dahinter sehr hoher Bewuchs. Zuerst fiel Schuss + M1 direkt vor den Zaun. M1 wurde nach Freigabe vom A-Hund geholt, der anschließend anleinen durfte.

Schuss + M2 fiel hinter den Zaun in den hohen Bewuchs. Das Vollblind B lag direkt hinter dem Zaun und war sehr gut im Gras versteckt. Nachdem M2 gefallen war, durften F- und O-Team selbst entscheiden und ansagen, wer zuerst das Mark und wer anschließend das Blind arbeiten würde.

Das Blind lag bereits zu Beginn der Aufgabe, war aber sehr gut im Bewuchs versteckt. Wäre trotzdem der Fall eingetreten, dass A- oder F-Hund statt des Marks das Blind in die Nase bekommen und gebracht hätten, wäre dies i.O. gewesen (d.h. keine Null, kein Punktabzug).

Entfernungen: leider keine Ahnung

Diese Aufgabe wird mir für immer in meinem Gedächtnis und in meinem Herzen bleiben. Selten habe ich mich mehr gefreut, dass ein Hund eine Aufgabe bewältigt hat … und es war nicht Fiene 😉 – naja, die schon auch.

Es wurde warm und wärmer und dann auch noch ein Zaun… ECHT JETZT!?

Na gut, schlimmer als in dem doofen Plattschilfgeussel kanns nicht werden. Anke und ich waren uns einig, dass Fiene das Mark holen geht und das hat auch richtig gut geklappt. Vor dem Zaun brauchte sie ein weiters „Hopp“ und schwupp war sie drüben, verschwand im Bewuchs und war schneller wieder da, als ich gucken konnte.

Was nun folgte war, wie ich mit einem zufälligen Blick auf Fiene festellen konnte, Standruhetraining extrem!

Anke schickte Biscuit auf das Blind. Die möppelte los um vor dem Zaun eine Vollbremsung hinzulegen und mit einem entnervten Blick über ihre Schulter Anke signalisierte …. „Ihr habt ja wohl ne Meise unterm Ponny!“

Anke blieb ganz ruhig. HOPP! (sie schmiss den Arm nach oben)

Der Keks zuckelte hin und her…. HOPP! (fuchtel-fuchtel von Anke)

Wieder schlurfte der Keks am Zaun entlang HOPP! (Anke machte den sprichwörtlichen Jumping Jack)

Man sah Biscuit wirklich an, dass sie sich in einer Notlage befand. Der Geist war willig, allein es fehlte die Kraft.

HOOOOPP! (Anke stand inzwischen schräg neben mir und machte ausladende Winkbewegungen zu ihrem Hopp Kommando)

Ich stand seelenruhig da, blickte lässig auf meinen Hund und erstarrte … Fiene war vorgerutscht und aufgestanden. Sie blickte gebannt auf Anke und bei jedem „HOOPP!“ lief ein Zittern durch ihren Körper. Sie guckte als wollte sie sagen “ Jaaaa doch, Hooooppppp kann ich…. soll ich meiner Freundin helfen gehen?“

Oh mein Gott! Beim nächsten Hopp zischte ich Fiene ein leises „Fuß“ zu und sie sortierte sich wieder ein… noch ein Hopp…. „Sitz“ ….. Puuuhhh, das war ja nochmal gut gegangen.

Gebannt verfolgte ich weiter was den am Zaun nun passierte. Biscuit hatte inzwischen Wind vom Dummy und wollte es unbedingt haben.

Sie nahm ihr Retrieverherz in beide Pfoten, machte eine Art Männchen und stemmte sich mit ihren Pfoten gegen den Zaun. Dieser kippte mit dem Keks in Zeitlupe nach vorne und plumskuller… war sie auf der anderen Seite. Zielsicher und ohne Unterstützung eines Suchenpfiffs zuppelte sie das Dummy aus seinem Versteck, blickte nach oben und …. VERDAMMT! hatte sich dieses Miststück von einem Zaun doch wieder aufgerichtet. Diesmal brauchte sie nur wenige Sekunden bis sie ihre Überquerungstaktik wiederholte und plumskuller… war sie auf dem Rückweg.

Bei Anke und mir brachen alle Dämme. Wir klatschten und feuerten Biscuit an und lachten aus vollem Halse … und nicht nur wir. Auch die Helfer und der Richter konnten sich nicht mehr beherrschen und lachten mit uns. Getreu dem Motto … Auf die Punkte is eh geschissen, hab einfach Spaß!

Aufgabe 6 – Sebastian Hochreiter

Walk Up auf einer Wiese parallel zu einem Streifen mit hohem Bewuchs. Der Schütze (mit Flinte) lief links außen mit. Für den A-Hund kam zuerst vom Werfer ein Geräusch, dann folgte der Schuss, M1 fiel vor den Bewuchs und wurde nach Freigabe vom A-Hund geholt. Weitergehen, Schuss, M2 fiel in den Bewuchs und wurde nach Freigabe vom F-Hund geholt. Weitergehen, Schuss, M3 fiel tief in den Bewuchs und wurde nach Freigabe vom O-Hund geholt.

Entfernungen: keine Ahnung; die eingezeichneten Fallstellen sind ebenfalls nur grobe Orientierungspunkte

Die letzte Aufgabe und Fiene tat sich nochmal richtig schwer – vor allem mit einem Frauchen, dass sich nur „dürftig“ die Fallstelle gemerkt hatte.
Naja, ein paar Pfiffe dann war auch das letzte Dummy des Tages endlich drin.

Liebe Anke, liebe Katharina vielen, vielen Dank für diesen schönen Tag. Jederzeit würde ich das wieder machen 🙂

Der Fienuckel und ich waren wirklich fleißig und das Training und der Weg raus aus der Kompfortzone war richtig und auch bitter nötig. Viele Trainings war ich am verzweifeln, weil sie einfach nicht „gegangen“ ist oder sich einfach nicht mehr hat handeln lassen… Auch hier nochmal „Danke Nina“ – Du hast mir beim letzten Biber Cup in 2014 den richtigen Impuls gegeben.

Zusammenfassend kann ich sagen – Geil wars und stolz bin ich 🙂

April, April ….

•28. April 2017 • Schreibe einen Kommentar

Heute gibt es mal wieder ein Update von uns. Der April war wirklich sehr ereignisreich.

Der erste wichtige Termin war gleich am 01.04. Nach 3 Jahren Abstinenz starteten Fiene und ich mal wieder auf einem Workingtest.
Zusammen mit Anke und Katharina liefen wir den Biber Cup und hatten schon wie beim letzten Mal jede Menge Spaß. Hier gehts zum Bericht!

Darauf das Wochenende feierten wir mit den Working Mudpaws unser 10 jähriges Bestehen auf dem Klaukenhof. Ein intensives Trainingswochenende für alle Beteiligten. Einen kurzen Bericht wird es noch im Mudpaws Blog geben.

Wir hatten viele schöne Trainings, haben neue Leute kennen gelernt und …

ich habe Hetty beim Schäufele Cup gemeldet. Ein Trainingsworkingtest bei dem ich hoffe neue Erkenntnisse zu gewinnen was ihre „mentale Reife“ betrifft 😉 .

Und jetzt geht es mit großen Schritten in den Mai!!