“In die Box” – Teil 2

•22. Oktober 2014 • Hinterlasse einen Kommentar

14 Tage sind seit dem Post “In die Box – Teil 1″ vergangen. Inzwischen sind wir einen ganzen Schritt weiter.

Zu Beginn der Übungseinheit wird das Sitzen auf dem Kissen belohnt, sozusagen zum Einstimmen, dann nur noch das Liegen auf dem Kissen.

So sieht das heute bei uns aus:

Ich bin sehr zufrieden :)

Bin gespannt ob ich sie demnächst tatsächlich in die Box bekommen kann.

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Neue Fotos von den beiden Goldstücken

•21. Oktober 2014 • 2 Kommentare

Am Sonntag war Training bei den Mudpaws und Jens hatte die Kamera eingepackt … Wie immer hat er tolle Fotos gemacht die ich euch natürlich nicht vorenthalten will ;)

Fiene_01

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Fiene_03

Fiene_04

Fiene_05

Fiene_06

Fiene_07Von Fiene bin ich immer wieder begeistert. Ein so braver und zuverlässiger Hund. Sie ist wirklich ein Goldstück. Einzig für Hetty kann sie sich immer noch nicht erwärmen… aber das kommt sicher auch noch.

Hetty_01

Der Pimpf am Bein. Da sieht sie aus als hätte sie schon den totalen Durchblick.

Hetty_02

Das Dummy war gefallen und Hetty stürzt sich mutig in die Fluten …

Hetty_03

… um in ihrem wunderschönen Schwimmstil an’s andere Ufer zu paddeln, das Dummy zu packen und…

Hetty_05

… zielstrebig mit dem Ding zurück zu schwimmen…

Hetty_06

… einfach zu klassen ♥

Hetty_07

Hetty mit dem “Fiene-Gedächtnis-Knickohr”

Hetty_08

Immer gut gelaunt…

Hetty_09

und mit Kängurubenzin betankt!

Hetty_10

Hetty_11

Danke Jens für die schönen Bilder … ich kann mich nicht satt sehen!

Wer brav ist hat die Lacher auf seiner Seite

•15. Oktober 2014 • 3 Kommentare

oder … Warum einem das Dummytraining die Tränen in die Augen treibt.

Heute hatte sich Anke aufgemacht uns zu besuchen. Patenhund begutachten, großen Hunde bespaßen und noch ein bisschen Schwätzen.

Vorgenommen hatten wir uns Vorans über Vertrauenswege aufzubauen und später in völlig variabler Reihenfolge zu arbeiten.

Gelände angeguckt, Stellen ausgesucht, und schon gings los.

Bild_alle Laufwege und Punkte

1.)

Punkt 1: Dummys wurden ausgeworfen und dann mit den Hunden im Gänsemarsch zum Startpunkt.

- schicken

2.)

Punkt 2: Vertrauensweg laufen, Dummys auslegen, zurückgehen

- schicken

3.)

Punkt 3: Vertrauensweg laufen, Dummys auslegen, Hunde absetzten und allein zum Startpunkt zurückgehen, Hunde abrufen

- schicken

4.)

Punkt 4: Hunde bleiben am Startpunkt sitzen, wir gehen auf das Plateau und veranstalten ein kleines Treiben in dem 4 Dummys fallen.

- Hunde werden auf Punkt 3 geschickt (am Treiben vorbei)

Pause…

Wir legten Dummys an allen Stellen nach und warfen auch noch die 4 Dummys an Punkt 5 aus. Die Hunde warteten am Startpunkt. Nun arbeiteten wir kreuz und quer. Biscuit sollte als erstes ein Dummy von Punkt 5 holen. Die Entfernung war nun wirklich nicht das Problem – mehr das diagonale Überqueren des Feldweges und des folgenden Grabens. Der Keks machte es sich dann auch einfach :)

Ein Stück auf dem Weg entlanggelaufen fand sie den Übergang über den Graben und lief von da an weiter zu den ausgelegten Dummys.

Ich richtete Fiene danach exakt auf Punkt 5 auf, schickte sie und kurz vor dem Graben rief ich ihr noch ein “Voooooran” hinterher. Ein beherzter Sprung, Anke bemerkte “So ein braver Hund!”  und …. UMPF … der Goldmurkel bohrte sich mit der Schnauze in die Grabenkante… Sie ließ sich aber nicht beirren, rappelte sich auf und rannte weiter. Anke und ich guckten uns an und fingen schallend an zu lachen. Einmal losgegickelt konnten wir natürlich nicht mehr aufhören und als wir sahen, dass Fiene sich im Suchenbereich zu uns umgedreht hatte um uns mit einem Blick zu belegen, bei dem wir auf der Wiese hätten umfallen müssen, war es komplett um uns geschehen. Ich konnte nicht mehr und mein Suchenpfiff hörte sich ganz anders an als sonst.

Fiene machte ihren Job und kam mit Dummy wieder wobei sie von uns gefeiert wurde. Aber es sollte noch weitergehen mit diesem Punkt 5. Als Anke die braune Rennsemmel wieder rüberschickte fing sie auf Kommando auch sofort an zu suchen. Der Keks blieb stehen und für uns sah es so aus als habe sie “gefunden” … Biscuit nach “das Dummy” und kam zurück … mit einem Apfel in der Schnute … Wieder fingen wir an zu kreischen bis uns die Tränen liefen …

Als dann auch noch der Bauer anfing die Wiese neu abzustecken um am nächsten Tag die Rinder umzusetzen, sammelten wir die restlichen Dummys ein und fuhren nach Hause ….

… um uns den Bauch mit Pizzasuppe vollzuschlagen!

Was für ein schöner Nachmittag!

 

 

“In die Box” – Teil 1

•9. Oktober 2014 • 1 Kommentar

Langsam hat sich klein Hetty an ihren Kennel gewöhnt. Soll heißen, wenn ich sie auf den Arm nehme und in die Box lege geht das ohne großes Gestrampel und Gemurre. Von der Möglichkeit, dass sie auf ein Kommando alleine in die Box geht sind wir aber noch meilenweit entfernt.
Noch immer würde sie viel lieber den ganzen Tag umhertanzen und sich einfach irgendwo zusammenrollen, wenn ihr danach ist.

Mit dieser Verfahrensweise hätte ich hier bald einen völlig überdrehten / übernächtigten kleinen Hund der nicht mehr in der Lage wäre zu lernen also werde ich sie wohl überzeugen müssen.

Fangen wir also damit an, das wir in der Nähe des offenen Kennels kleinere Kommandos üben. Zum Beispiel “Sitz”. Nach dem Klick fliegt die Belohnung in den Kennel. Sie frisst diese und darf wieder rauskommen.

Damit möchte ich erreichen, dass sie ohne groß nachzudenken in die Box hüpft.

Getrennt von dieser Übung aber dennoch parallel (zu einer anderen Zeit am Tag) üben wir “In die Box”. Eigentlich soll jede Aktion in Richtung des Kennels geklickt werden. Jeder Blick, jede Bewegung zum Kennel … Später dann erst klicken wenn der Kopf in die Box geht oder eine Pfote reingesetzt wird.

Allerdings stießen wir schon im ersten Schritt an unsere Grenzen. Hetty setzte sich vor mich und ignorierte den Kennel geflissentlich.

Ich musste also meine Trainingsschritte (mal wieder) überdenken.

Ich legte also ihr Kissen aus dem Kennel direkt vor den Kennel, nun wir jedes Gucken, sogar jedes Drehen des Kopfes in Richtung Kissen geklickt. Setzt sie eine Pfote aufs Kissen “Klick”. Das Leckerchen fliegt immer vom Kissen weg, so dass sie in Bewegung ist und aktiv wieder auf das Kissen geht. Würde man das Leckerchen auf dem Kissen geben könnt der Hund dort “einfrieren”.

In dieser ersten Lernphase muss man sehr schnell sein, damit der Hund nicht gefrustet wird. Ich habe diesen Schritt jetzt an zwei Tagen nacheinander geübt. Wie lange übt man? Ich nehme mir für jede Klicker-Einheit 10 – 15 Leckerchen.

Und so sieht das derzeit aus:

Das werden wir jetzt ein paar Mal üben und dann kommt der nächste Schritt –  wieder mit neuem Video.

 

Nichts ist in Stein gemeißelt

•7. Oktober 2014 • 2 Kommentare

Viele Themen in der Hundeerziehung sind wirklich “in Stein gehauen” und auch wirklich immer gültig. Davon bin ich überzeugt.

1.) Wehret den Anfängen! Es ist leichter gewünschtes Verhalten zu etablieren als unerwünschtes wieder abzustellen.

2.) Sei konsequent! Bist du es, bist du klar für den Hund und machst es ihm viel einfacher dich zu verstehen.

ABER … Manches ist eben nicht allgemein gültig und deshalb:

3.) Beobachte deinen Hund genau und passe Übungen immer an. Schere dich nicht um Zeitpläne, wann ein Hund was können sollte (Woche 1…. Woche 5 usw.)

4.) Schaue immer über den Tellerrand. Glaube nichts ungeprüft und sei mutig genug zu widersprechen / oder deinen eigenen Weg zu gehen.

Warum ich das schreibe, tja weil ich genau dies im Moment mit Hetty erlebe.

Sie ist wirklich ein kleiner Wirbelwind und es fällt ihr unendlich schwer auf ihrem kleinen Welpenpopo sitzen zu bleiben. Wie soll ich ihr also ein Dummy auf den Feldweg auslegen und sie voran schicken, wenn sei einfach nicht sitzen bleibt. Mal abgesehen davon, dass sie mit Beute immer noch lieber davonzwitschert als in meine Arme zu fliegen.

Na klar, ich lass sowas einfach bleiben! Wieder aller Trainingsbücher üben wir nix was mit dem Dummy direkt zu tun hat. Wir üben Rückruf, Suchenpfiff mit Leckerchen, streunern durch den Wald, klettern über Baumstämme und kämpfen uns durch Gestrüpp. Wir versuchen gesittet an der Leine zu gehen und natürlich üben wir sitzen (und bleiben).

Nun aber zu einem konkreten Beispiel zu Punkt 4.

Das Boxentraining (Kennel). Natürlich haben wir einen Kennel für Hetty. Ich bin überzeugt von dem positiven Nutzen den ein Zimmerkennel hat. Ich bin mir sicher, dass klein Hetty nur dort wirklich tief und fest schläft. Manchmal wirklich drei Stunden am Stück und das würde sie nicht tun, wenn sie nur hier auf ihrem Deckchen liegen würde. Viel zu neugierig ist sie, als dass sie nicht hinter allen herlaufen würde.

Es gibt einige Beschreibungen wie man den Welpen an den Kennel gewöhnen sollte. Hund rein, was gutes zu knabbern, Tür zu und fertig! Das “Genörgel” soll man einfach ignorieren weil … der Welpe sicher irgendwann aufgibt und sich zusammenrollt.

Was aber wenn das nicht funktioniert?

Tja, man kann stur weiter an den alten Glaubenssätzen festhalten oder, man geht einen neuen … den eigenen Weg.

Ich habe Hetty sehr genau beobachtet. Sie saß in dem Kennel und hat vor Zorn und Frust gebellt. Keine Verzweiflung in der Stimme, kein Gewimmer. Augen und Ohren wach nach vorne und zum Kampfgebrüll angestimmt.

Sicher, sie war irgendwann ruhig, so nach 1,5 Stunden. Sie ist völlig entkräftet umgefallen und hat sehr unruhig geschlafen, Sogar gewimmert hat sie in ihren Träumen.
Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass das gut sein soll. Niemals würde diese Prozedur dazu führen, dass sie sich in diesem Kennel wohlfühlen wird. Ach der Schlaf ist ja dann nicht erholsam, wenn derartig viel Stresshormone ausgeschüttet werden. Was also tun?

Als erstes begann ich ihr ihre Mahlzeiten im Kennel zu füttern. Selbst beim gefüllten Napf wollte sie den Käfig zuerst nicht betreten. Erst als sie bemerkte, dass sie nach dem Fressen sofort wieder rauslaufen konnte ging sie unbefangen rein um zu fressen.

Als nächstes wurde während sie fraß die Tür des Kennels zugemacht. Auch das haben wir einige Tag durchgezogen aber sie durfte nach dem Fressen immer wieder gleich raus aus der Box.

Der folgende Schritt ist nun der, bei dem ich genau das gegensätzliche von dem getan habe, was die “allgemeine Meinung” ist. Ich habe mich zu ihr vor ihre Box gesetzt. Sie fraß und drehte sich zur Tür und diese blieb zu. Ich war bewaffnet mit vielen guten Leckerchen und sie saß vor der Tür, war ruhig “klick” und “Leckerchen” (Abkürzung “KL”). Ich öffnete langsam die Tür, sie war ruhig, “KL”. Tür wieder schließen – Hetty ruhig “KL”. In diesem Stadium des Trainings brauchte ich wirklich viele Leckerchen. Dann durfte sie wieder raus.

Wir haben auch das einige Tage geübt. Dann ging es weiter. Bei offener Tür saß ich vor dem Kennel, so dass sie nicht flüchten konnte. Wir waren im Wald toben gewesen. Sie hatte gefressen und war offensichtlich müde. Also streichelte ich sie, sie entspannte und legte sich hin. Ich blieb einfach bei ihr und streichelte sie weiter. Langsam fielen ihre Äuglein zu und ich schloss leise die Tür. Natürlich blickte sie auf aber ich blieb ganz ruhig bei ihr sitzen und fing selbst an zu gähnen. Ich imitierte also das Verhalten eines müden, entspannten Hundes.
Wie zum Beweis, das es funktioniert blieb Hetty liegen und sie war ruhig. Nach 5 Minuten war sie tief und fest eingeschlafen und ich konnte mich vom Kennel entfernen.
War das nur Zufall?
Ich probierte weiter. Mehrmals am Tag, nach dem Spielen und Fressen, setzte ich mich zu ihr und siehe da, keine Bellorgien mehr. Sicher, sie wollte schon mal los miepen oder sich an mir vorbeiquetschen aber ich unterbrach mit “Schschsch” und dann war sie sofort wieder ruhig.

Eine Woche hat es gedauert. Eine Woche die ich intensiv genutzt habe dem kleinen goldenen Hund zu verdeutlichen, dass der Kennel nicht der furchtbarste Ort der Welt ist. Heute kann ich sie schnappen und in den Kennel bringen. Sie legt sich sofort hin, manchmal meckert sie ein bisschen (leise 1 – 2 Minuten) doch dann ist sie tief und fest eingeschlafen.

Nun arbeiten wir daran, dass sie auf Kommando in den Kennel geht. Das machen wir wieder mit “KL”. Ich werde weiter berichten…

Off Topic:

Hetty hat jetzt auch ihren ersten eigenen Banner der im Blog mit durchläuft. In den nächsten Tagen werde ich noch zwei bis drei basteln. Bei der Gelegenheit muss ich mich wieder und wieder bei Jens bedanken. Ohne dich hätte ich nie so wunderschöne Fotos von meinen Schwarznasen.

Banner_01

Ein kurzes Fazit…

•3. Oktober 2014 • Hinterlasse einen Kommentar

… in Sachen “BARF”.

Drei Monate und ein paar Tage gibt es nun rohes Fleisch in den Napf. In dieser Zeit hat sich das Fressverhalten von Fiene sehr verändert. Sie fristt mit Appetiet. Neu ist auch, dass alle Näpfe später überpfüft werden ob vieleicht etwas von den anderen übrig gelassen wurde. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Ich bin in der Zwischenzeit sehr viel mutiger geworden. Habe ich zu Beginn nur gewolftes Fleisch verfüttert gibt es inzwischen Rehälse, Puten-, Hühner- oder Entenhälse, Sprotten. Alles am Stück oder zumindest in großen Brocken und Knorpelmixe sind dazu gekommen.

Auch Hetty bekommt schon Hälse und sie liebt es diese wegzuknuspern. Natürlich habe ich mich weiter belesen und ich gebe zu … die wöchentliche Rechnerei für Hettys Futtermenge ging mir ein bisschen auf den Sender.

Darum habe ich mir einen Futterrechner in Excel gebastelt in den ich nur noch das aktuelle Gewicht eintippe. Enter drücken und schon spuckt es die Menge an Obst/Gemüse, Fleisch, Knochen usw. aus. Ich feile dann noch ein bisschen daran rum wegen der Innereien und schwupp, schon ist der Plan fertig.

Bei Fiene habe ich bereits aufgehört alles zu wiegen (das ging ja schnell ;) ) Ich habe bereits ein Gefühl dafür wie voll ihr Napf sein muss und dann ist es einfach die Abwechslung die es macht. Für Hannes wird immer noch gewogen wobei ich sagen muss, abgenommen hat er noch nicht. Für seinen Plan werde ich mich nochmal ein bisschen an den Schreibtisch setzen und tüfteln.

An dieser Stelle möchte ich eine Hompage erwähnen, auf die ich durch FB gestoßen bin. Mephisto und Faustus – Zwei Hundeleben und dem dazugehörenden BLOG. Eigentlich habe ich wegen der tollen Beschreibungen von Working Test Aufgaben dort gestöbert und bin auf die Artikel über das Barfen gestoßen. Da bin ich dann mal hängen geblieben. Damit ich selbst nicht lange suchen muss, habe ich den tollen Blog von Mareike jetzt verlinkt.

Ich habe den Schritt zum Frischfleisch nicht bereut und bin gespannt auf die weitere Entwicklung.

 

 

 

 

 

Was haben …

•27. September 2014 • Hinterlasse einen Kommentar

die Perlenhandtasche von Hermine Granger und eine Dummyweste gemeinsam?

Tja, auf den ersten Blick wahrscheinlich nichts auf den zweiten aber … dann doch etwas.

Für die Ausbildung und Bespaßung von Vierbeinern benötigt man auf jedem Spaziergang ja so diverse Sachen. Hundeführer wissen von was ich spreche.

Wenn man aber einen quirligen kleinen Welpen erzieht und für diesen immer wieder der Nabel der Welt sein soll, steigt die Anzahl des Equipments gleich um ein Vielfaches.

Tennisbälle, Spieli, Dummys in allen Größen, Halsband, Leine, Schleppleine, Klicker… Hundertmillionentrölfzig Leckerchen, Markierstäbe, Tennisballschleuder, Tennisballkanone, Futterdummys …. blablabla…. diese Liste ließe sich beliebig ergänzen und verlängern.

Heute nun, kam ein weiteres, sperriges Teil dazu. Eine Frischhaltedose mit einer Futterration von Hetty und zum ersten Mal finde ich die Umstellung auf Barf, naja, sagen wir mal … unpraktisch.

Ich wollte an Hetty’s “Ich will aber die Beute ganz für mich alleine haben – Problemchen” arbeiten bzw. diesem gegensteuern.

Also packte ich die Portion Muskelfleisch in die Dose und fuhr in den Wald um mit ihr stromern zu gehen. Bei unserem normalen Rückruftraining wollte ich sie dann mit ein bisschen Fleisch belohnen und sie so “anfüttern” damit sie auch mit Beute dann schnell zu mir läuft.

Soweit der Plan! … Ich fand ihn ausgesprochen plausibel und gut!

Ich rief also “Heeetiiiiiiieeeee” und wie gewohnt kam die Maus gleich angeflitzt. Ich also Hand in die Weste und – zack – das Spieli rausgezerrt und die Dose gleich mit welche dann aber auf den Boden und fast aufs Hundekind gefallen wäre. *URGS*

Egal, Hund mit einem Spielchen belohnt und weiter gings. Ich kramte nun erstmal in der Rückentasche der Weste um beim nächsten Abrufen gleich die Dose zu erwischen und siehe da… es klappte.

Ich hielt Hetty das Fleisch unter die Nase und war sofort damit beschäftigt sie davon abzuhalten mit den Pfötchen in die Dose zu datschen. Außerdem wäre fast der komplette Inhalt im Hettybäuchlein verschwunden. Ich muss mich wirklich noch daran gewöhnen, dass Hetty ein anderes Fressverhalten an den Tag legt als Fiene.

Aber, ich hatte sie. Bei den nächsten Rückrufen war sie schnell wie der Teufel. Nun kam der Moment die Beute ins Spiel zu bringen. Ich hockte mich hin, hielt den Zwockel fest, warf das Dummy und sie düste los …. gleich als sie es mit Mäuselsprung “erlegte” fing ich an rückwärts zu gehen und zu rufen “Heeeeeeetttiiiiiiieeeee”! Sie düst auf mich zu (macht sie ja sonst auch) und in dem Moment wo sie sonst an mir vorbeizwitschert rufe ich nochmal und zieh die Dose aus der Weste….

Sie kommt, spukt das Dummy vor die Füße und bekommt ihren Lohn. Tja, und ich steh im Wald und fütter dem Hund rohes, gewolftes Fleisch aus der Hand… Da war Trockenfutter doch besser ;)

Wir machen noch zwei Versuche und beim letzten warte ich bis sie bei mir ist um die Dose rauszuzerren.

Der Plan hat also gefunzt. Damit liegen unsere Apportierspielchen jetzt wieder auf Eis. Sie weiß, was zu tun ist und nun werde ich sie weiter in die Geheimnisse der in der Luft liegenden Musik einweihen … (Suchenpfiff).

Ach, wer Hermine Granger ist fragt ihr euch? Und was hat es mit ihrer Perlenhandtasche auf sich … Wohl noch nie Harry Potter gelesen?

 

 

 

 
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